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Antrittsvorlesungen von Prof. Dr. Katharina Fierz und Prof. Dr. Irina Nast

27. Februar 2019

Das Departement Gesundheit der ZHAW lädt Sie herzlich zu den Antrittsvorlesungen von Prof. Dr. Katharina Fierz und Prof. Dr. Irina Nast ein.

Raum TN E0.46

Wir freuen uns auf Ihre Anmeldung bis zum 20. Februar 2019

Scientific misconduct – good scientific conduct: kein Thema für Pflegeforscher/-innen?

Katharina Fierz

In der Berufspraxis sind Pflegefachleute mit einem Bachelor- oder Masterdiplom in vielen Institutionen eine Selbstverständlichkeit geworden. Auch die untrennbar mit der Akademisierung des Berufs verbundene Forschungsgemeinschaft hat sich etabliert. Die Pflege als Profession wird hochgeschätzt, die Fachleute geniessen grosses Vertrauen in der Bevölkerung. Inwiefern ist dieses Vertrauen auch in Pflege-Forschende gerechtfertigt? Sind sie aufgrund des Integritätsbonus, der dem Pflegeberuf anhaftet, tatsächlich vor wissenschaftlichem Fehlverhalten geschützt? Pflegeforschung findet – wie die Forschung aller Berufe im medizinischen Umfeld – in einem hochkompetitiven Kontext statt, sei es in Bezug auf die Finanzierung einer Forschungsarbeit, auf die Publikation in hoch angesehenen Journalen oder auf die Erlangung akademischer Anerkennung. Immer wieder berichten Medien über besonders aufsehenerregende Fälle unlauteren Verhaltens. Pflegeforschende sind bislang jedoch kaum mit wissenschaftlichem Fehlverhalten in Verbindung gebracht worden. Bedeutet das, dass ein solches Verhalten in der Pflegewissenschaft nicht vorkommt? Katharina Fierz befasst sich seit bald zehn Jahren mit dem Thema ‘scientific misconduct – good scientific conduct’ und hat sich in Bezug auf wissenschaftliches Fehlverhalten in der Pflegeforschung auf Spurensuche begeben.

Professionelle Grenzen überwinden: Chancen innovativer physiotherapeutischer Versorgungsmodelle

Irina Nast

Immer mehr Menschen leiden an muskuloskelettalen Beschwerden. Welche Gesundheitsversorgung wird in Zukunft in der Lage sein, diesen Menschen rasch eine adäquate Behandlung anzubieten? Und welcher Skill-Grade-Mix der Gesundheitsfachpersonen kann eine effiziente Versorgung im Bereich der Physiotherapie gewährleisten? Diesen und weiteren Fragen geht Irina Nast in einer Reihe von nationalen und internationalen Forschungs- und Entwicklungsprojekten nach. Dabei arbeitet sie mit anderen Hochschulen, Institutionen aus der Praxis und Krankenversicherern zusammen. Einer ihrer Forschungsschwerpunkte ist der Direktzugang von Patienten zur Physiotherapie – also der Besuch einer Therapie ohne ärztliche Verordnung. Studien aus anderen Ländern haben positive Effekte dieses Direktzugangs im ambulanten Bereich gezeigt. Einerseits wird die Wartezeit auf die Behandlung verkürzt. Andererseits können damit Kosten für aufwendige Diagnostik und für mit Risiken behaftete Operationen gesenkt werden. Jedoch erlaubt es die rechtliche Situation in der Schweiz aktuell nicht, im ambulanten Setting die Bedingungen eines Direktzugangs in Pilotprojekten zu evaluieren. Im stationären Bereich indessen entwickeln Ärzte und Physiotherapeuten Praxislösungen für eine effiziente Organisation der Gesundheitsversorgung: Ärztliche Aufgaben werden im Task Shifting neu verteilt und von Physiotherapeuten im Sinne der Advanced Practice übernommen. In ihrer Antrittsvorlesung bietet Irina Nast einen Überblick zum aktuellen Entwicklungsstand in der Schweiz und zeigt Chancen und Hürden in der Entwicklung innovativer Versorgungsmodelle auf.

Datum

Von: 27. Februar 2019, 17.30 Uhr
Bis: 27. Februar 2019, 19.00 Uhr

Ort

ZHAW, Gebäude TN, Technikumstrasse 71, 8400 Winterthur
Technikumstrasse 71
Winterthur

ZHAW, Gebäude TN, Technikumstrasse 71, 8400 Winterthur

Veranstalter

ZHAW Departement Gesundheit
Technikumstrasse 71
Winterthur

ZHAW Departement Gesundheit