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Was die Walliser Hebamme mit dem Neubau auf dem Sulzerareal verbindet

Das Departement Gesundheit der ZHAW benennt das Gebäude, das es im Jahr 2020 beziehen wird, nach einer Hebamme aus dem Val d’Anniviers. Wer steckt hinter dem Namen Adeline Favre und welche Bedeutung hat die Walliserin für die Gesundheitsbildung von heute? Antworten darauf sucht der in Sierre ansässige Regionalsender Canal 9 in einer Reportage.

Im Sommer 2020 soll es eingeweiht werden: Das Haus Adeline Favre, das seit einem Jahr gebaut wird und dereinst die aktuell 300 Mitarbeitenden und über 2000 Studierenden des Departements Gesundheit beherbergen soll. Die Namenspatronin des neuen Gebäudes auf dem Sulzerareal hat Anfang 20. Jahrhundert dafür gekämpft, die Hebammenausbildung in Genf zu absolvieren – gegen den Willen ihrer Eltern. Sie wirkte als Hebamme im Val d’Anniviers, später dann im Spital in Sierre. Dadurch hat sie den Übergang von der Haus- zur Spitalgeburt miterlebt sowie die Veränderungen, die sich daraus für den Hebammenberuf ergaben. Ihren reichen Erfahrungsschatz – 8000 Kinder haben mit ihrer Hilfe das Licht der Welt erblickt – teilte sie in den 1990er-Jahren über das Buch «Moi, Adeline accoucheuse»  («Ich, Adeline, Hebamme aus dem Val d’Anniviers») mit zahlreichen Schweizerinnen und Schweizern. In der Reportage von Canal 9 spürt Journalist Yves Balmer der Geschichte von Adeline Favre nach und erkundet die Verbindung von ihr zum neuen Gebäude des Departements Gesundheit.