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US-Bildungsministerin lernt «Doppelticket» der Schweizer FH kennen

Zusammen mit Bundesrat Johann Schneider-Ammann besuchte US-Bildungsministerin Betsy DeVos das ZHAW Departement Gesundheit. Sie schaute den Studierenden beim Skillsunterricht über die Schultern, tauschte sich mit angehenden Doktoranden aus und erhielt einen Einblick in die praxisorientierte Forschung an der ZHAW.

Zwei Studentinnen zeigen der US-Bildungsministerin Betsy DeVos, Bundesrat Johann Schneider-Ammann und der Zürcher Bildungsdirektorin Silvia Steiner wie im Skillsunterricht Hebammenkompetenzen geübt werden.

Das duale Bildungssystem in der Schweiz geniesst dank Durchlässigkeit und wirtschaftlicher Anpassungsfähigkeit international hohe Anerkennung. Das Schweizer Modell über die Berufslehre mit BMS und ein Fachhochschulstudium ist dank dem resultierenden «Doppelticket» Berufsbefähigung und akademischem Abschluss bei angehenden Fachleuten äusserst beliebt und führt neuerdings bis zum Doktorat.

Interesse am Schweizer Bildungssystem und den Gesundheitsberufen

Diese Vorzüge und die verschiedenen Zugänge zu einem Fachhochschulstudium interessierten auch Betsy DeVos und ihre Delegation aus dem US-amerikanischen Bildungsministerium. Am 7. Juni 2018 wurde die US-Bildungsministerin Betsy DeVos zusammen mit Bundesrat Johann Schneider-Ammann von der Zürcher Bildungsdirektorin Silvia Steiner, dem Rektor Jean-Marc Piveteau und Andreas Gerber-Grote, Direktor des Departements Gesundheit, an der ZHAW empfangen. Die US-Delegation weilt anlässlich des Internationalen Berufsbildungskongresses in der Schweiz, wo Bildungsministerin DeVos als Keynote-Speakerin eingeladen war.

Austausch mit Studierenden und Doktoranden

Am ZHAW-Departement Gesundheit erhielt Betsy DeVos entlang dem Studienweg an einer Fachhochschule Einblick in die praxisorientierte Lehre und Forschung der Gesundheitsberufe. Sie unterhielt sich mit Studierenden, die mit unterschiedlicher Vorbildung zum Studium an der ZHAW starteten. Die beiden Hebammenstudentinnen Sarah-Anna Willi und Stefanie Alice Jones zeigten ihr, wie im Skillstraining eine kritische nachgeburtliche Betreuung eines Neugeborenen geübt wird. Mit Masterstudentinnen aus der Pflege sowie Ergo- und Physiotherapie tauschte sich Frau DeVos über deren beruflichen Ziele aus. Und die zwei Doktorandinnen Ramona Brunner und Vanessa Leutenegger erklärten der US-Bildungsministerin ihre Ziele für eine akademische Laufbahn.

Einblick in die Forschung

Zum Schluss wurde den Gästen der Zwischenstand im europäischen Forschungsprojekt «XoSoft» präsentiert. In diesem Projekt entwickeln ZHAW-Forschende zusammen mit europäischen Partnern eine intelligente Gehhilfe, welche sich je nach Bewegung versteift oder weich wird. Es ist vorgesehen, das modulare Soft-Exoskelett zur Unterstützung von Menschen mit eingeschränkter Mobilität bis zur Marktreife zu führen. 

Insgesamt erhielt US-Bildungsministerin Betsy DeVos bei Ihrem Besuch an der ZHAW verschiedene Anregungen, wie die Ausbildung und Forschung in den Gesundheitsberufen praxisnah umgesetzt werden kann.