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Studienkonzept

Das Fundament für einen erfolgreichen Berufseinstieg legen wir in unserer Ausbildung.

Die Bachelorstudiengänge für Ergotherapie, Hebamme, Pflege, Physiotherapie und Gesundheitsförderung und Prävention am Departement Gesundheit der ZHAW sind praxisnah, wissenschaftlich fundiert und interdisziplinär ausgerichtet. Das ganze Studium ist modulartig aufgebaut, wobei sich Theorieinhalte und das Trainieren von praktischen Fertigkeiten abwechseln.

Praxisnah – reflektiert – evidenzbasiert

Die einzelnen Studiengänge folgen einer gemeinsamen Struktur mit drei Fachbereichen: «Berufstheoretische und Berufspraktische Module», «Praktika» sowie «Interprofessionelle Lehre». Eine berufsspezifische Ausprägung berücksichtigt die Bedürfnisse und Anforderungen des jeweiligen Gesundheitsberufes. Das Studium ist praxisbezogen und gleichzeitig wissenschaftsorientiert. Jeder der drei Fachbereiche leistet seinen spezifischen Beitrag zum Aufbau beruflicher Handlungskompetenz und zur Verschränkung von Forschungswissen und Praxis.

Start zu einer Laufbahn im Gesundheitswesen

Das drei- bis vierjährige Vollzeitstudium schliesst mit einem Bachelor of Science ZFH (Zürcher Fachhochschule) und einem berufsbefähigenden Fachhochschul-Diplom ab. Die akademische Ausbildung mit international anerkanntem Hochschulabschluss bereitet Sie optimal auf den anspruchsvollen Gesundheitsberuf und die damit verbundene Eigenverantwortung vor. Ein Bachelorstudium am Departement Gesundheit ist der Start zu einer Laufbahn im Gesundheitswesen.

Interprofessionelle Lehre

«Interprofessionalität» oder der im Sprachgebrauch oft synonym verwendete Begriff «Interdisziplinarität» bedeutet nicht, Wissen der unterschiedlichen Professionen und Disziplinen lediglich zu addieren. Vielmehr sind die Akteure zur Zusammenarbeit aufgerufen, im Sinne eines sozialen Prozesses zur Lösung komplexer Probleme und Beantwortung von Fragestellungen, wozu die Mittel und Herangehensweisen der einzelnen Profession/Disziplin/Fachwissenschaft nicht ausreichen. Die verschiedenen  Professionen/Disziplinen/Fachwissenschaften entwickeln dabei im Austausch eine gemeinsame Sicht der Herausforderungen, einigen sich auf Ziele zur Bewältigung/Lösung derselben und bestimmen gemeinsam die Herangehensweise und den Beitrag aller Beteiligten.

Feusi, E. (2011). Shifting into Interprofessionality. Jubiläumsmagazin. 5 Jahre Departement G. Mit Hand und Fuss. Winterthur: ZHAW Gesundheit, S. 34.

Situationen multiperspektivisch betrachten

Im Studium arbeiten die angehenden Fachpersonen gemeinsam an ausgewählten Fragestellungen. Dies mit Blick auf berufliche Situationen und Problemstellungen, die eine multiperspektivische Betrachtung erfordern. Anhand der Inhalte und Denkstile werden die Problemstellungen deutlich gemacht und in Beziehung gesetzt.

Durch diese intensive Auseinandersetzung festigt sich die Berufsidentität der Studierenden. Gleichzeitig lernen sie, ihre professionsspezifische Weltsicht zu relativieren und zu ergänzen. Dadurch wird Interprofessionalität gefördert.

E-Learning

Für Lernende und Lehrende bietet E-Learning attraktive Chancen und Möglichkeiten, den Bedürfnissen rund um das Lernen nachzukommen. Das Departement Gesundheit strebt einen nachhaltigen Einsatz von Informations- und Kommunikationstechnologien in der Lehre an. E-Learning soll fest in der Lehr- und Lernkultur eingebettet sein.

«Blended Learning» – E-Learning mit Präsenzunterricht

Der Einsatz von E-Learning erfolgt mit Schwerpunkt "Blended Learning" (integriertes bzw. vermischtes Lernen), das den klassischen Präsenzunterricht mit dem Einsatz von Lehr- und Lerntechnologien kombiniert. Die jeweiligen Anteile (E-Learning bzw. tradiertes Lernen) können zeitlich, inhaltlich und mengenmässig beliebig variiert werden. Präsenzlernen und E-Learning werden so aus einer integrativen Perspektive betrachtet.

Die Vorteile von E-Learning liegen in der Anpassungsfähigkeit (schnelle und flexible Anpassung der Lerninhalte), in der Verteilung an eine grosse Anzahl von Personen, in der Individualisierung durch zeit- und ortsunabhängiges Selbststudium und damit in der Förderung der Selbstkompetenz sowie in der kombinierten Nutzung unterschiedlicher Technologien und Medien.

Die Dynamik des Bildungssystems erfordert in Bereichen der Aus- und Weiterbildung eine hohe Aktualität und Flexibilität, die wir auch in unseren Studiengängen durch E-Learning fördern wollen.

Internationaler Austausch

Das Departement Gesundheit der ZHAW legt Wert auf eine internationale Ausrichtung der Studiengänge und arbeitet in einem breiten europäischen Netzwerk mit vielen anderen Hochschulen zusammen. Es setzt sich dafür ein, die internationalen und interkulturellen Kompetenzen seiner Studierenden und Mitarbeitenden zu erhöhen, um deren Arbeitsmarktfähigkeit und Karrierechancen zu erarbeiten bzw. zu erweitern. Fremdsprachenkompetenzen sind wichtig, um mittelfristig die Mobilität der Dozierenden und der Studierenden zu fördern. Es werden deshalb gute Englischkenntnisse erwartet. Das Thema Gesundheit bietet sich für eine interdisziplinäre und interkulturelle Betrachtung an und die damit verbundenen Fragen sind gesellschaftlich relevant.

Mobilität – Studiensemester oder Praktikum im Ausland

Ein Studiensemester oder ein Praktikum im Ausland ist eine wertvolle Erfahrung und zeigt, wie Berufe in anderen Ländern gelernt und ausgeübt wird. Das Departement Gesundheit fördert die Studierendenmobilität sowohl für Studierende von anderen Universitäten, die an der ZHAW kommen (Incoming Students) wie Studierende der ZHAW, die für ein oder mehrere Semester an eine ausländische Hochschule möchten (Outgoing Students). Sie werden in den Studiengängen regelmässig über die einzelnen Angebote informiert. Bitte berücksichtigen Sie, dass Sie die in den Studiengängen festgelegten Bedingungen erfüllen müssen, um ein Studiensemester, oder ein Auslandpraktikum machen zu können.