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MAS in Action! 2018

25. Oktober 2018

Absolventinnen und Absolventen der Weiterbildungsmaster Pflege stellen ihre Masterarbeiten vor.

Zum Abschluss des Weiterbildungsstudiums präsentieren die Absolventinnen und Absolventen ihre Masterarbeiten der Master of Advanced Studies in den Fachrichtungen Gerontologische Pflege, Onkologische Pflege, Pädiatrische Pflege sowie in Patienten- und Familienedukation. Die Masterarbeiten beziehen sich auf Projekte zur Weiterentwicklung der Pfleg in der Praxis, welche die Absolventinnen und Absolventen konzipiert, geleitet und evaluiert haben.

An der Veranstaltung MAS in Action! gaben die Absolventinnen und Absolventen einen Einblick in die Organisation, den Verlauf und die Ergebnisse der Pflegeentwicklungsprojekte.

Wenn Sie mehr Informationen zu einer Masterarbeit erhalten möchten, kontaktieren Sie uns bitte unter ipf.gesundheit@zhaw.ch

Masterarbeiten Pflegeentwicklungsprojekte

Patientenselbstmanagement im Umgang mit Obstipation. Optimierung der Patientenberatung bei ambulanten onkologischen Patienten.

Das Selbstmanagement von Symptomen durch Krebsbetroffene zuhause gewinnt an Wichtigkeit. Das Projekt zeigt auf, wie Patientinnen und Patienten befähigt werden können, die Obstipation nachhaltig und selbständig zu managen. Unter anderem wurde die Broschüre «Darmregulation ist kein Tabuthema» für Krebsbetroffene und ein Patientenedukationsleitfaden zum Obstipationsmanagement erstellt.

Monica Bergomi MAS in Onkologischer Pflege

Aufbau einer Pflegesprechstunde im Tumorzentrum ZeTuP Rapperswil-Jona mit integriertem Erstgespräch vor dem Beginn einer Chemotherapie.

Gerade Pflegefachpersonen sind für Menschen mit einer Krebserkrankung wichtige Bezugspersonen. Betroffene profitieren sowohl vor Therapiebeginn als auch während ihres gesamten Krankheitsverlaufes von gezielten edukativen Interventionen. Aufgrund dieser Tatsache wurde im Rahmen dieses Pflegeentwicklungsprojekt das Konzept «Pflegesprechstunde» erarbeitet und implementiert.

Rebecca Biber, MAS in Onkologischer Pflege

Kompetenzvertiefung zur Wundversorgung in einem Spitexteam mittels pflegeprozessorientierten kritischen Denkens.

Damit Pflegefachpersonen das theoretische Fachwissen zur Versorgung von komplexen Wunden im Praxisalltag zielgerichtet anwenden, wurde ein Entwicklungsprozess im pflegeprozessorientierten kritischen Denken initiiert. Hierfür erwies sich das Einführen von Fallbesprechungen als äusserst nützlich zur Förderung einer wirkungsvollen Pflege von betroffenen Klienten.

Judith Boujnah, MAS in Gerontologischer Pflege

Aggressionsereignisse in Betreuung und Pflege von Menschen mit Demenz in der Langzeitpflege.

Aggressionsereignisse in der Betreuung von Menschen mit Demenz ist für alle Beteiligten belastend. Ein standardisiertes Vorgehen im Umgang mit Aggression zur Unterstützung der Pflegenden in der Ursachen- und Massnahmenklärung, beeinflusst die Lebensqualität der Betroffenen positiv. Das Projektteam entwickelte einen entsprechenden Pflegestandard als Orientierungshilfe.

Jeannette Cadosch-Schnell, MAS in Gerontologischer Pflege

Weiterentwicklung von Fachkompetenz in der Pflege älterer Menschen mit geistiger Behinderung.

Menschen mit einer geistigen Behinderung leben immer länger und müssen mit den gleichen altersbedingten Beschwerden im Alltag umgehen wie ältere Menschen ohne geistige Behinderung. Mittels Fallbesprechungen wurde die gerontologische Fachkompetenz der Pflegefachpersonen vertieft sowie die Fähigkeiten und Fertigkeiten im pflegediagnostischen Prozess weiterentwickelt.

Deborah Dinkel, MAS in Gerontologischer Pflege

Einführung von familienzentrierten Gesprächen auf einer Demenzabteilung.

Um Angehörige und Bewohnende in der Vulnerabilität des Heimeintrittes wirkungsvoll zu begleiten, wurden Arbeitsinstrumente für Familiengespräche entwickelt. Mit der Praxiserprobung vertieften sich die Kommunikationskompetenzen. Dank eines verstärkten Beziehungs- und Vertrauensaufbaus und eines besseren Informationsflusses, steigt die Zufriedenheit bei Bewohnenden, Angehörigen und Mitarbeitenden.

Corina-Maria Fehlmann, MAS in Gerontologischer Pflege

«Ich esse später!» – Wirksame Ernährungs-Interventionen bei Menschen mit einer Demenzerkrankung, die zu Hause leben. Entwicklung eines Leitfadens.

Menschen mit Demenz haben ein erhöhtes Risiko für eine Mangelernährung oder manifest daran zu erkranken. Mit dem Projekt wurde ein Leitfaden zur umfassenden und fachgerechten Ernährungsversorgung entwickelt. Durch diesen Entwicklungsprozess lernte das interprofessionell zusammengesetzte Projektteam unterschiedliche wirksame Interventionen zur Ernährungsversorgung umzusetzen.

Petra Fischer Betschart, MAS in Gerontologischer Pflege

Entwicklung von personzentrierter Demenzkompetenz mit Berufsbildnerinnen und Berufsbildnern in der Langzeitpflege.

Berufsbildner/-innen in Langzeitinstitutionen befähigen Lernende in personzentrierter Kommunikation und Beziehungsgestaltung im Umgang mit Menschen mit Demenz. Mit diesem Projekt wurden entsprechende Beobachtungskriterien entwickelt und getestet. Gleichzeitig wurden Berufsbildner/-innen in ihrer Entwicklung zur personzentrierten Demenzkompetenz gestärkt.

Hermann Hüsing, MAS in Gerontologischer Pflege

Einführung von Familienzentrierter Pflege auf einer Wohngruppe in einem Alterszentrum.

Der Eintritt in ein Alterszentrum ist für Bewohnende, wie für Angehörige eine Transition, wo bestehende Rollen abgelegt und neue übernommen werden. Um eine vertrauensvolle Zusammenarbeit mit den Angehörigen zum Wohle der Bewohnenden zu initiieren, vertiefte die Projektgruppe ihre familienzentrierten Pflegekompetenzen und entwickelte entsprechende Arbeitsinstrumente.

Emma Lanzisera, MAS in Gerontologischer Pflege

Bezugspflege im Rahmen der familienzentrierten Pflege auf der pädiatrischen Stammzelltransplantationsabteilung.

Nach den Grundsätzen der familienzentrierten Pflege, erarbeitete die Projektgruppe ein Grundlagendokument und ein Gesprächsleitfaden für Verlaufsgespräche von Bezugspflegenden. Zum Gelingen der Gespräche dient auch eine neu erstellte Pocket-Brain-Karte. Die Dokumente helfen eine partnerschaftliche Beziehung zwischen den Patienten, Familien und Pflegefachpersonen zu erreichen.

Sara Maag, MAS in Onkologischer Pflege

Multiprofessioneller Patientenpfad für Kinder und Jugendliche mit einer Mehrfachbehinderung.

Das Erfassen von Symptomen bei Kindern und Jugendlichen mit einer Mehrfachbehinderung wird durch die Vieldeutigkeit und einer herausfordernden Kommunikation erschwert. In diesem Pflegeentwicklungsprojekt wurde die Checkliste «Patientenpfad» eine Probeversion des Unbehagens / Schmerzerfassungstools erstellt. Eine interdisziplinäre Gesprächsrunde zur Absprache von Interventionen soll eingeführt werden.

Sandra Preisig, MAS in Pädiatrischer Pflege

Interdisziplinärer Behandlungsablauf bei Kindern mit akutem Asthma/obstruktiver Bronchitis auf der pädiatrischen Notfallstation.

Durch die Erarbeitung des massgeschneiderten Konzeptes einer pflege-initiierten Versorgung auf der pädiatrischen Notfallstation, können die Kinder mit akutem Asthma schneller versorgt werden. Dadurch kommt es rascher zu einer wesentlichen Zustandsverbesserung. Nebst einer Kompetenzerweiterung benötigen die Pflegefachpersonen zusätzlich ein Empowerment.

Sabine Sommer, MAS in Pädiatrischer Pflege

Kommunikation und interdisziplinäre Teamarbeit.

«Patientensicherheit» - Ein zentrales Thema im Gesundheitswesen und eine besondere Herausforderung, wenn multiple interdisziplinäre Teams im Behandlungsprozess eingebunden sind. Im Rahmen dieses Pflegeentwicklungsprojekts wurden zentrale Elemente der Kommunikation identifiziert und entsprechende Massnahmen abgeleitet. Unter anderem entstand eine zweisprachige Informationsmappe.

Barbara Wartlsteiner, MAS in Onkologischer Pflege

Einführung Familienzentrierte Pflege in der Fachstelle Palliative Care, Spitex Zürich.

Die Projektgruppe erweiterte das Palliative Care Konzept mit familienzentrierten Arbeitsinstrumenten und vertiefte ihre Kompetenzen. Positive Rückmeldungen von Familien, externen Diensten und der Projektgruppenmitglieder selber zeigen, dass die Einführung der Familienzentrierte Pflege zu einer allgemeinen Qualitäts- und Zufriedenheitssteigerung aller Beteiligten führt.

Rose Marij Wijnands, MAS in Patienten- und Familienedukation