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Themendossier Gründerfieber

Erfolgsstories à la Mark Zuckerberg inspirieren andere zu Startup-Gründungen. Wie die ZHAW Jungunternehmer unterstützt:

«Entdecken, fördern und rechtzeitig loslassen»

ZHAW Unternehmensgründung: Will die Schweiz weiterhin zu den Innovationsweltmeistern gehören, braucht sie mehr Entrepreneure. Um Gründungswillige gezielter und strukturierter zu fördern, hat die ZHAW die Initiative Entrepreneurship@zhaw gestartet.

Für Wirtschaft und Gesellschaft sind Entrepreneure und ihre Innovationen wichtige Motoren und tragen zum Wohlstand eines Landes bei. Für die rohstoffarme Schweiz ist dies essenziell. Und dennoch besteht an den Hochschulen, als Talentschmieden und Orte, an denen viele neuartige Ideen entstehen, gesamtschweizerisch betrachtet ein Nachholbedarf, wenn es um die Förderung von Jungunternehmerkultur geht. Hier will die Initiative Entrepreneurship@zhaw ansetzen. (Quelle: ZHAW-Impact, Ausgabe 28, März 2015)

Beitrag ZHAW Gründerförderung

Aus dem Labor auf den Markt

Startup-Gründern stehen etliche Hürden im Weg, bis sie an ihr Ziel gelangen. Die ZHAW-Initiative «Entrepreneurship@zhaw» will gründungswillige Mitarbeitende, Studierende und Absolventen dabei unterstützen, Hindernisse zu überwinden.

Jahrelanges Tüfteln, und dann ist sie da: die Innovation, welche sich auf dem Markt behaupten könnte. Das ZHAW-Förderprogramm I2B begleitet Jungunternehmer auf ihrem Weg in die freie Marktwirtschaft.

Seit das Programm vor gut zwei Jahren ins Leben gerufen wurde, betreut Jos Hehli, selbst Unternehmer mit einem Fundus an Erfahrungen, als Coach die angehenden Jungunternehmer. Ein massgeschneiderter Concierge-Service ist sein Anspruch: «Ich stelle Fragen und halte den Jungunternehmern den Spiegel des Marktes vor», sagt er.  Der Prozess von der Innovation zum Business ist komplex und hürdenreich.

Beitrag «Innovation to Business»

Startbahn ins Unternehmertum

Eine Stromerzeugungsmaschine nach dem Prinzip Thermosflasche: David Brütsch hofft, dass sein Prototyp Investoren überzeugt.

Der Runway Startup Incubator will Geschäftsideen und Innovationen zum unternehmerischen Durchbruch verhelfen. Zu diesem Zweck wurde im Technopark im Herbst letzten Jahres ein kleines Gründerzentrum auf 60 Quadratmeter Bürofläche eingerichtet.

Seit einen halben Jahr arbeitet David Brütsch im Gründerzentrum des ZHAW Runway Startup Incubators, der im Technopark Winterthur eingemietet ist. Seine Innovation: die autonome Stromversorgung. Er speichert Sonnenenergie in Form von Wärme, die dann zeitversetzt in Strom umgewandelt werden kann. Brütsch ist mit seiner Firma JDS Power Systems GmbH eines der ersten Start-ups, die von diesem Programm der ZHAW profitieren.

Beitrag «Runway Startup Incubator»

Thinktank für das Gründer- und Unternehmertum

Innovation und Unternehmergeist: Das Center for Innovation & Entrepreneurship ist Forschungspartner, wenn die Zukunft erforscht oder Geschäftsideen und -konzepte entwickelt und realisiert werden sollen.

Das Center for Innovation & Entrepreneurship (CIE) ist so etwas wie die Denkwerkstatt innerhalb der Gründer- und Unternehmerinitiativen der ZHAW. Unternehmerische Neuerungen zu schaffen, zu entwickeln und zu realisieren, steht im Zentrum von Lehre, Forschung, Weiterbildung und Beratung. Eingebettet in die School of Management and Law, war das im Jahr 2013 ins Leben gerufene CIE die erste Initiative der ZHAW, welche sich hauptsächlich mit dem Unternehmertum befasste.

Beitrag «Thinktank für das Gründer- und Unternehmertum»

Upcycling: Gut gepackt mit Taschen aus asiatischem Müll

Aus kambodschanischen Zementsäcken werden Designerstücke für hippe Europäer. Die Geschäftsidee des Absolventen der ZHAW School of Management and Law scheint vielversprechend.

Es war auf einer Ferienreise in Kambodscha, als Nicolas Huxley praktisch über seine neue Geschäftsidee stolperte: An den Strassenrändern und auf Baustellen entdeckte er leere Zementsäcke, achtlos auf den Boden geworfen. Unter dem Schmutz waren ansprechende farbige Muster und Schriftzüge zu erkennen. Wie von selber begannen in Huxleys Kopf Bilder von stylishen Taschen zu entstehen. Vier Jahre später war es so weit: Diesen Herbst konnte der 27-Jährige seine Kollektion präsentieren: Reisetaschen verschiedener Grössen, Aktenmappen, Nécessaires und Portemonnaies. Alles unter dem 2014 gegründeten Designlabel Elephbo.

Beitrag «Upcycling»

Psychologie und Entrepreneurship

Prof. Michael Zirkler ist Dozent und Fachverantwortlicher des Bereichs Arbeits- und Organisationspsychologie am ZHAW-Departement Angewandte Psychologie.

Auf den zunehmend unscharfen Arbeitsmärkten von heute sind viele Qualitäten von Entrepreneuren gefragt – selbst wenn jemand kein eigenes Business im engeren Sinne startet.

Mit einem Kurs zum Thema «Entrepreneurship» sollen Studierende des Departements Angewandte Psychologie deshalb im Rahmen der Masterausbildung besser auf die Bedingungen der (Arbeits-)Märkte vorbereitet werden. Michael Zirkler, Dozent und Fachverantwortlicher des Bereichs Arbeits- und Organisationspsychologie gewährt Einblick in den Kurs-Alltag.

Beitrag von Professor Michael Zirkler

ZHAW Spin-off: App gegen Zecken

Jürg Grunder und Werner Tischhauser entwickelten die App «Zecke» zur Zeckenprävention. Ihr nächstes Ziel: eine biologische Zeckenfalle. Für den Vertrieb haben sie mit Unterstützung der ZHAW-Startup-Förderinitiative «Entrepreneurship@zhaw» die Firma A&K Strategy gegründet.

SPIN-OFF-Schmiede der ETH Zürich

«Eine Jungunternehmer-Kultur zu etablieren, braucht Zeit», sagt Silvio Bonaccio, Leiter der Technologietransferstelle der ETH Zürich.

Unternehmensgründungen von ETH-Absolventen gab es auch schon früher. Doch erst seit dies gezielt und strukturiert gefördert wird, nimmt die Zahl der Spin-offs zu. Die Erfolgsgeschichten locken Investoren und spornen andere Gründungswillige an.

Mehr als 300 Spin-offs wurden seit 1996 bereits gegründet. Und 2014 zeigte eine Umfrage, an der sich 125 der Firmen beteiligten, dass diese insgesamt rund 2500 Stellen geschaffen haben: eine Bilanz, die sich sehen lassen kann. Seit die ETH Zürich die Jungwissenschaftler strukturiert fördert, steigen die Zahlen der Gründungen.

Beitrag «Wie aus Erfindern Unternehmer werden»