BIOmass for SWiss EnErgy fuTure - Schweiz. Kompetenzzentrum für Energieforschung: BIOGAS

Auf einen Blick

Projektleiter/in: Prof. Dr. Urs Baier, Dr. Judith Krautwald

Projektteam: Britta Hölzel, Martin Kühni, Lona Mosberger, MA in Umweltnaturwissenschaften ETH Lona Mosberger, Florian Rüsch, Katharina Schmid-Lüdi, Alexander Treichler, Dr. Rolf Warthmann, Hans-Rudolf Zweifel

Projektfinanzierung: KTI

Projektbeginn: 01.01.2014

ProjektpartnerInnen: PSI Paul Scherer Institut

Weiterführende Informationen: http://sccer-biosweet.ch/

Beschreibung

Teil des SCCER BIOSWEET Netzwerkes

Kurzdarstellung

Das Schweizer Kompetenzzentrum für Energieforschung - Biomasse für die Schweizer Energiezukunft (SCCER BIOSWEET) ist ein Zusammenschluss von 15 Partnern aus 8 Forschungseinrichtungen und mehr als 50 Partnern aus Organisationen der privaten und öffentlichen Sektors. In seinem Fokus stehen die Entwicklung und Umsetzung von biochemischen und thermochemischen Biomasse-Konversionprozessen mit einem hohen Grad an technologischer Bereitschaft und Nachhaltigkeit.

Mit dem Entscheid des Bundesrates vom 25. Mai 2011, schrittweise aus der Kernenergie auszusteigen, sind Forschung und Industrie gefordert, innovative Lösungen zu entwickeln um die Energiewende zu ermöglichen und gleichzeitig die Ziele der Schweizer Klimapolitik zu erfüllen.

Die Gründung des SCCER ist ein Schlüssel um die Energiestrategie 2050 zu realisieren. Sie widmet sich der schweizweiten zwischen-universitären Zusammenarbeit in der Energieforschung und wurde für den Zeitraum 2013-2016 finanziert. Die Umsetzung des SCEER ist überwacht durch die Kommission für Technologie und Innovation (KTI).

Das BIOSWEET Netzwerk postuliert die “+100 Petajoule” Bionenergievision für die Schweizer Energiestrategie 2050: holzige Biomasse, Bioabfälle und Gülle, wie auch Algen sollen je 33 PJ beitragen. Das entspricht ungefähr einer Verdopplung dessen, was Biomasse heute an Energie liefert.

Die Produktion von Biogas aus Schlämmen, organischen Abfällen und aus Hofdünger hat in der Schweiz eine lange Tradition. In über 600 Biogasanlagen werden derzeit jährlich gegen 1200 GWh (oder 4.3 PJ) an erneuerbarer Energie produziert. Die angewandten Technologien bieten aber noch einen weiten Raum für Entwicklung und Optimierung. Das Rohstoffpotential ist noch bei weitem nicht ausgeschöpft. Hier sind kreative Ideen und realisierbare Konzepte gefragt, um diese Potentiale in Zukunft zu nutzen. Im Rahmen des SCCER BIOSWEET untersuchen Experten der Fachstelle Umweltbiotechnologie des IBT chemische, physikalische und biologische Verfahren zur Substratvorbehandlung, evaluieren Potentiale von bisher ungenutzten organischen Ressourcen und entwickeln Möglichkeiten zur Integration der biologischer Methanisierung (Power-to-Gas) in Biogasanlagen.