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Transfer von Schweizer Know-how und Technologie für Abwasserreinigung in Kolumbien

Auf einen Blick

Beschreibung

Das «Center for Business in the Americas» der ZHAW wird ein umfassendes Trainingsprogramm für kolumbianische Umweltingenieure erarbeiten. Verschiedene Schweizer Experten für Aufbereitung und Behandlung von Abwasser (z.B. Wabag und EAWAG) sind zuständig für den Know-how und Technologietransfer.
Portrait

2016 hat die kolumbianische Regierung zwei neue Gesetze für die Ableitung und Entsorgung von Abwasser erlassen. Durch die neue Gesetzgebung besteht nun Handlungsbedarf für lokale Industrien in den Bereichen Energie, Textilherstellung, Getränke und Lebensmittel, Bergbau, Öl und Gas. Als Folge besteht von Industrie und Gemeinden eine Nachfrage nach dem entsprechenden Know-how, das in Kolumbien nur begrenzt verfügbar ist. Ein Schwerpunkt dieses Projekts ist die Ausbildung der Experten des National Center for Clean Production (CNPML), das in Zukunft die kolumbianische Industrie für die Behandlung und Entsorgung von Abwasser beraten und unterstützen wird.

Resultate

Nach einer fundierten Analyse der Rahmenbedingungen für die Abwasserbehandlung haben die Schweizer Partner ein Ausbildungsprogramm entwickelt und umgesetzt. Die Angestellten des National Center for Clean Production (CNPML) haben an der Ausbildung teilgenommen und sind qualifiziert, technische und wirtschaftliche Expertisen für Abwasserreinigungsanlagen durchführen. Die Projektpartner führten an der Universität Pontificia Bolivariana für relevante Akteure eine Konferenz mit aktuellen Informationen zum Thema Abwasser durch, und erarbeiteten eine Fallstudie für PIMSA, den Betreiber eines grossen Industrieparks.

Wirkung

Im Projektverlauf konnte mit Pöyry Switzerland Ltd. ein neuer Projektpartner gewonnen werden. Pöyry wird nun aufgrund der Fallstudie für PIMSA eine Offerte für die Erneuerung des Abwasserbehandlung erstellen. Die Stadtwerke von Medellin zeigen Interesse, gereinigtes Abwasser der Stadt für industrielle Zwecke zu verwenden. Die Projektpartner verfolgen diese Anfrage weiter und klären ebenfalls ab, inwiefern die gewonnen Erkenntnisse in Form eines Ausbildungsprogramms auch in anderen Entwicklungs- und Schwellenländern multipliziert werden können.

Weiterführende Informationen