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Sustainable Impact Program – Säule I: Studentische Projekte

Die ZHAW ermutigt und unterstützt ihre Studierenden, den Campus und die Region in ein Reallabor für Nachhaltigkeitsprojekte zu verwandeln. Fördergelder helfen dabei, die vielversprechendsten Ideen zu realisieren.

Mit der ersten Säule unterstützt das Sustainable Impact Program vorzugsweise interdisziplinäre studentische Einzel- oder Gruppenprojekte, die zur Erreichung der Sustainable Development Goals (SDG) und einer Nachhaltigkeitskultur und -community an der ZHAW beitragen. Die Projekte können sich auf Bildung, Forschung, Wissenstransfer und Dienstleistungen für die Region oder für die ZHAW – im Sinne eines Reallabors – beziehen.

Die Projektausschreibung findet auf einer fortlaufenden Basis statt. Erfolgreich beantragte Projekte werden für eine Dauer von sechs bis zwölf Monaten gefördert, vorzugsweise innerhalb eines Kalenderjahres. Jedes Projekt wird mit bis zu CHF 5'000.- gefördert. Zum Abschluss des Projekts gehört ein Bericht inklusive Angabe der Mittelverwendung sowie ein Beitrag für den ZHAW sustainable Blog.

Welche Projekte werden berücksichtigt?

Die Projekte müssen nicht zwingend in Zusammenhang mit dem Studium an der ZHAW stehen. Natürlich besteht aber auch die Möglichkeit, ein Projekt einzureichen, welches im Rahmen eines Moduls – beispielsweise im Rahmen einer wissenschaftlichen Arbeit oder einer Projektarbeit – im Studium an der ZHAW durchgeführt wird.

Für ein angenommenes Projekt, welches ausserhalb eines Moduls durchgeführt wird, existiert die Möglichkeit, zwei bis drei Beratungsstunden von ZHAW sustainable und dem SIP-Vorstand zu erhalten.

Die Projekte werden in drei Kategorien eingeteilt, die den drei Dimensionen der nachhaltigen Entwicklung entsprechen: ökologisch, sozial und ökonomisch. Bewertet werden die eingereichten Projekte gemäss den untenstehenden Evaluierungskriterien. Die geförderten Projekte sollen sich mit ihren Kernthemen gleichmässig auf die drei Kategorien verteilen.

SIP-Projekte können auch von der Zusammenarbeit mit dem Zurich Knowledge Center for Sustainable Development (ZKSD) profitieren, einer forschungsorientierten Kooperationsplattform für nachhaltige Entwicklung zwischen den kantonalen Zürcher Hochschulen. Das ZKSD bietet einen Netzwerkort für inter- und transdisziplinäre Vernetzung und Austausch sowie Coworking-Spaces, die auch für Studierende nutzbar sind. Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an sustainable@zhaw.ch.

Evaluationskriterien

  • Impact für nachhaltige Entwicklung: Potenzial des Projekts, einen Beitrag zur Erreichung der SDGs zu leisten und eventuell einen Beitrag zur Förderung einer Nachhaltigkeitskultur an der ZHAW zu leisten.
  • Innovation: Neuartigkeit, Originalität und Skalierbarkeit des Projektes im jeweiligen Kontext.
  • Interdisziplinarität: Austausch, Einbezug von oder Zusammenarbeit mit Vertreterinnen/Vertretern anderer ZHAW-Departemente oder Hochschulen, der Zivilgesellschaft, des privaten oder öffentlichen Sektors.
  • Diversity: Berücksichtigung von und Reflexion über Diversity-Aspekte in Bezug auf Projektbeteiligte und Zielgruppen, z.B. die Anerkennung von verschiedenen Kulturen, die Bewusstmachung von Unconscious Bias, das Vorhandensein von Zugangsprivilegien für das Projekt, der Einbezug von Intergenerationalitäts- oder Genderperspektiven.
  • Sichtbarkeit: Verbreitung und Kommunikation des Projekts nach innen und aussen über für die Zielgruppen relevante Kanäle.
  • Machbarkeit und Effizienz: Durchführbarkeit des Projekts (Projekt-Management) und Verwaltung des Budgets (Verwendung der Mittel).

Evaluationsprozess

  1. ZHAW sustainable sammelt Anträge durch Projektausschreibungen und nimmt dann eine formelle Vorselektion der Projekte nach den Evaluationskriterien vor. Zu den Ausschlusskriterien gehören: Fehlender klarer Bezug zur Nachhaltigkeit, kein eindeutiger Zusammenhang zwischen Finanzierungsantrag und Projektentwurf (es wird keine allgemeine Startup-Finanzierung gewährt), zu grosse Ähnlichkeit mit bereits finanziertem SIP-Projekt (keine Wiederholungen), Intransparenz oder schwere Nachvollziehbarkeit des Budgetplans. Die Unterstützung für unternehmerische/Startup-Projekte wird durch Impact Entrepreneurship (SIP-Säule III) angeboten.
  2. Der SIP-Vorstand bewertet die zugelassenen Projekte, erstellt eine Rangliste und wählt aus, welche Projekte unterstützt werden sollen. Bei Bedarf oder auf Wunsch kann der SIP-Vorstand weitere Expertinnen und Experten aus der Wissenschaft, der Industrie oder der Gesellschaft zur Bewertung hinzuziehen.
  3. Das ZHAW Sustainable Development Committee, der Mikrokosmos aller ZHAW-Departemente, überprüft und genehmigt die endgültige Auswahl der zu unterstützenden Projekte.

Beratungsangebote

Studierende können Unterstützung bei der Antragstellung anfragen oder ihre Antragsidee an ZHAW sustainable weiterleiten. Es werden auch regelmässig Informationsveranstaltungen organisiert. Studierende können zudem von den Aktivitäten zum Kompetenzsaufbau von Focus Sustainability profitieren.

Wird ein Projekt vom SIP angenommen, kann das Projektteam zudem zwei bis drei Stunden Beratung beanspruchen. Je nach Bedarf des Teams berät ZHAW sustainable, der SIP-Vorstand oder eine weitere ZHAW-Stelle.

Inspiration gefällig?

Hier gibt es spannende Einblicke in ein erfolgreiches ZHAW-Projekt:

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