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Sustainable Impact Program – Säule 2: Lehr- und Forschungsprojekte

Die ZHAW unterstützt ihre Mitarbeitenden bei der Erreichung der Agenda 2030 und der 17 Sustainable Development Goals (SDGs), indem sie Forschungs- und Lehrprojekte mit Fördergeldern mitfinanziert.

Mit der zweiten Säule unterstützt das SIP Lehr- und Forschungsprojekte an der ZHAW, die zur Sensibilisierung für die SDGs und deren Erreichung beitragen. Die Projekte können sich auf Bildung, Forschung, Wissenstransfer und Dienstleistungen für die Region oder die ZHAW im Bereich nachhaltige Entwicklung – im Sinne eines Reallabors – beziehen. In der Regel werden eigenständige Projekte gegenüber Vorprojekten in Vorbereitung auf andere Projektanträge bevorzugt gefördert.

Die Projektausschreibung findet auf einer fortlaufenden Basis statt. Erfolgreich beantragte Projekte werden für die Dauer von mindestens 12 Monaten gefördert, vorzugsweise innerhalb eines Kalenderjahres. Lehrprojekte werden mit bis CHF 15'000.- und Forschungsprojekte mit bis zu CHF 30'000.- gefördert. Es wird erwartet, dass sich die beteiligten ZHAW-Departemente mit mindestens 20 Prozent am Gesamtbudget (d.h. die maximale SIP-Finanzierung plus der Beitrag des Departements) des Projekts beteiligen, um die Kultur der nachhaltigen Entwicklung auch in den einzelnen Departementen zu verankern. Am Ende des Projekts wird ein Bericht mit der Verwendung der Mittel und ein Beitrag für den ZHAW sustainable Blog verlangt.

Wichtige Information zu Projektanträgen

Die Fördermittel für Forschungsprojekte für 2022 sind erschöpft. Bitte reichen Sie bis Ende Jahr nur Forschungsprojekte mit Projektstart in 2023 ein.

Positive Förderbescheide für alle Projekte (alle Säulen, alle Projektstarts) können erst nach der SDC-Sitzung am 8.12.2022 kommuniziert werden.

Wir danken für Ihr Verständnis.

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Welche Projekte werden berücksichtigt?

Berücksichtigt werden Lehr- und Forschungsprojekte im Bereich der nachhaltigen Entwicklung, welche die Erreichung der Agenda 2030, der 17 SDGs oder der Nachhaltigkeitsstrategie der ZHAW unterstützen. Auch andere Projekte von Angestellten der ZHAW können Berücksichtigung finden, sofern bei der Durchführung des Projekts eine wissenschaftliche Methode angewendet wird (Formulierung der Hypothese, methodische Prüfung der Hypothese, Bericht, usw.). In der Regel werden eigenständige Projekte gegenüber Vorprojekten in Vorbereitung auf andere Projektanträge bevorzugt gefördert.

Eine direkte Zusammenarbeit zwischen Mitarbeitende und Studierenden ist ebenfalls möglich, z. B. bei der weiteren Fortführung eines studentischen Forschungsprojekts oder einer Abschlussarbeit (die auch bereits durch die SIP-Säule I unterstützt wurde).

Die geförderten Projekte werden in drei Kategorien eingeteilt, die den drei Dimensionen der Nachhaltigen Entwicklung entsprechen: ökologisch, sozial und ökonomisch. Bewertet werden die Projekte aufgrund der untenstehenden Evaluierungskriterien. Die geförderten Projekte sollen sich mit ihren Kernthemen gleichmässig auf die drei Kategorien verteilen.

SIP-Projekte können auch von der Zusammenarbeit mit dem Zurich Knowledge Center for Sustainable Development (ZKSD) profitieren, einer forschungsorientierten Kooperationsplattform für nachhaltige Entwicklung zwischen den kantonalen Zürcher Hochschulen. Das ZKSD bietet einen Netzwerkort für inter- und transdisziplinäre Vernetzung und Austausch sowie Coworking-Spaces. Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an sustainable@zhaw.ch.

Evaluationskriterien

  • Impact für Nachhaltige Entwicklung: Potenzial des Projekts, einen Beitrag zur Erreichung der SDGs zu leisten und eventuell einen Beitrag zur Förderung einer Nachhaltigkeitskultur an der ZHAW zu leisten.
  • Innovation: Neuartigkeit, Originalität und Skalierbarkeit des Projektes im jeweiligen Kontext.
  • Interdisziplinarität: Austausch, Einbezug von oder Zusammenarbeit mit Vertreterinnen/Vertretern anderer ZHAW-Departemente oder Hochschulen, der Zivilgesellschaft, des privaten oder öffentlichen Sektors.
  • Diversity: Berücksichtigung von und Reflexion über Diversity-Aspekte in Bezug auf Projektbeteiligte und Zielgruppen, z.B. die Anerkennung von verschiedenen Kulturen, die Bewusstmachung von Unconscious Bias, das Vorhandensein von Zugangsprivilegien für das Projekt, der Einbezug von Intergenerationalitäts- oder Genderperspektiven.
  • Sichtbarkeit: Verbreitung und Kommunikation des Projekts (Säule II: inkl. Publikationen und Wissensvermittlung) nach innen und aussen über für die Zielgruppen relevanten Kanäle.
  • Machbarkeit und Effizienz: Durchführbarkeit des Projekts (Projekt-Management) und Verwaltung des Budgets (Verwendung der Mittel inkl. Budgetbeitrag des Departements).

Evaluationsprozess

  1. ZHAW sustainable sammelt Anträge durch Projektausschreibungen und nimmt dann eine formelle Vorselektion der Projekte nach den Evaluationskriterien vor. Zu den Ausschlusskriterien gehören: Fehlender klarer Bezug zur Nachhaltigkeit, kein eindeutiger Zusammenhang zwischen Finanzierungsantrag und Projektentwurf (in der Regel wird von der Finanzierung von Vorprojekten für andere Anträge abgeraten), zu grosse Ähnlichkeit mit bereits finanziertem SIP-Projekt (keine Wiederholungen), Intransparenz oder schwere Nachvollziehbarkeit des Budgetplans sowie fehlende Beteiligung des Departments.
  2. Der SIP-Vorstand leitet die Bewertung der vorgewählten Projekte, erstellt eine Rangliste und wählt aus, welche Projekte unterstützt werden sollen. Bei Bedarf oder auf Wunsch kann der SIP-Vorstand weitere Expertinnen und Experten aus der Wissenschaft, der Industrie oder der Gesellschaft zur Bewertung hinzuziehen.
  3. Das ZHAW Sustainable Development Committee, der Mikrokosmos aller ZHAW-Departemente, überprüft und genehmigt die endgültige Auswahl der zu unterstützenden Projekte.

Für weitere Fragen zum Antragsverfahren wenden Sie sich bitte an sustainable@zhaw.ch. Eine Beratung zum Inhalt des Antrags ist ebenfalls möglich.

 

Inspiration gefällig?

Hier gibt es spannende Einblicke in vom Sustainable Impact Program geförderte Projekte:

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