Ideenwettbewerb zur Klimalandsgemeinde 2017 gestartet

Auch in diesem Jahr ruft die Klimalandsgemeinde dazu auf, Projekte für den konkreten Klimaschutz in Winterthur einzureichen. Die Wettbewerbsteilnehmenden mit den besten Ideen werden an der Klimalandsgemeinde im Herbst um die Stimmen der Anwesenden und ein Preisgeld von insgesamt 10'000 Franken werben.

Wie an einer Landsgemeinde üblich wird per Handzeichen darüber abgestimmt, welches Projekt gefördert werden soll.
Das Siegerprojekt der Klimalandsgemeinde 2016 hiess «Bare Ware»: Die Initiantinnen haben mit dem Preisgeld einen Laden eröffnet, in dem sie ausschliesslich unverpackte Ware verkaufen.

Ob Einzelpersonen, Schulklassen, Vereine oder andere Gruppen: Wer eine Idee für ein Klimaschutzprojekt hat und dieses in Winterthur umsetzen möchte, ist bei der Klimalandsgemeinde richtig aufgehoben. Die Vorhaben müssen entweder zu einer konkreten CO2-Einsparung führen oder aber zur Sensibilisierung für den Klimaschutz beitragen. Ein weiteres wichtiges Kriterium ist der überzeugend dargestellte Wille der Wettbewerbsteilnehmenden, im eigenen Umfeld etwas zu verändern. Auch kleine und mittlere Unternehmen können am Wettbewerb teilnehmen, sofern ihr Projekt eine Zusatzleistung zur angestammten Geschäftstätigkeit ist. Die Einreichefrist für Projekte läuft bis zum 15. September 2017. Unter den eingereichten Projekten trifft eine Jury aus Vertreterinnen und Vertretern der organisierenden Partner – neben der ZHAW School of Engineering sind das die Stadt Winterthur, «Club of Rome» und «myblueplanet» – eine Vorauswahl der vielversprechendsten Ideen. Über die endgültigen Sieger und die Aufteilung des Preisgeldes von 10'000 Franken entscheidet das Stimmvolk an der Klimalandsgemeinde, die am 25. November 2017 stattfindet.

Mehr Informationen: www.klimalandsgemeinde.ch