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Die Digitalisierung hat einen gesellschaftlichen und technologischen Wandel eingeleitet, der alle Lebensbereiche umfasst. Mit ihrem Know-how leistet die ZHAW School of Engineering in der Aus- und Weiterbildung sowie in der Forschung & Entwicklung einen wesentlichen Beitrag zum digitalen Transformationsprozess.

Ausbildung

Fabriken werden smart und Roboter übernehmen komplexere Aufgaben – das hat Auswirkungen auf den Arbeitsalltag von Ingenieurinnen und Ingenieuren. Sie werden zunehmend Prozesse planen, steuern und kontrollieren, Probleme lösen und disziplinübergreifende Arbeiten koordinieren. Digitalisierungskompetenzen sind eine wichtige Voraussetzung dafür. In allen Studiengängen der ZHAW School of Engineering wird deshalb vom ersten Semester an Fachwissen in Informatik und Datenanalyse vermittelt. Praktische, teils interdisziplinäre Arbeiten sind ein wichtiger Bestandteil des Studiums. Auf diese Weise werden auch überfachliche Qualifikationen wie Team- und Kommunikationsfähigkeit sowie Projekt- und Prozessmanagement gefördert. Im Unterricht werden neben herkömmlichen Lehr- und Lernformen auch digitale Lehrformen eingesetzt, wie z.B. interaktive Simulatoren, vernetzte Wissensplattformen und Virtual Reality-Umgebungen. 

Berichte über digitale Lehrformen

«Durch das Punktesystem erhalten die Studierenden live Feedback über den persönlichen Lernerfolg und ich als Dozent über den Lernerfolg der Klasse.»

Kurt Pernstich, Physik-Dozent

Weiterbildung

Die Digitalisierung eröffnet viele Möglichkeiten, erfordert aber auch neue Geschäftsmodelle, Prozesse und Kundenbeziehungen. Anlagen, Systeme und ganze Betriebe funktionieren zunehmend datengesteuert. Vor diesem Hintergrund hat sich Data Science zu einer der wichtigsten Komponenten erfolgreicher Transformationsstrategien entwickelt. Die ZHAW School of Engineering bietet deshalb diverse Weiterbildungen in den Bereichen Data Science und Industrie 4.0 an.

Weiterbildungsangebote

«Intelligente Vernetzung spielt nicht nur in der Industrie, sondern in fast allen Lebensbereichen eine zunehmend wichtige Rolle.»

Forschung und Entwicklung

Hinter Schlagworten wie Data Science, Deep Learning, Smart City oder Industrie 4.0 beschäftigen sich neue Forschungsgebiete mit den Chancen und Risiken einer intelligent vernetzten Welt. Die Komplexität dieser Themen erfordert Kenntnisse verschiedener Disziplinen und das Zusammenarbeiten in Expertennetzwerken. Die ZHAW School of Engineering hat deshalb thematische Plattformen geschaffen, in denen Forscherinnen und Forscher verschiedenster Fachbereiche ihr Know-how bündeln. Sie unterstützen Unternehmen, Institutionen und die Verwaltung beim Transformationsprozess und der Entwicklung neuer Geschäfts- und Lebensmodelle. 

Interdisziplinäre Plattformen

News

ZHAW-Projekte im nationalen Forschungsprogramm «Digitale Transformation»

Der Schweizerische Nationalfonds startet sein Forschungsprogramm NFP77 «Digitale Transformation» mit 37 Forschungsprojekten. An zwei davon ist die ZHAW School of Engineering beteiligt: gefragt ist ihre Expertise zu Smart Cities sowie zu Künstlicher Intelligenz.

Eingegangen waren weit über 300 Projektanträge. Nur gut zehn Prozent davon konnte der Schweizerische Nationalfonds für sein neues Forschungsprogramm NFP77 berücksichtigen. Umso erfreulicher, dass Forschende der ZHAW School of Engineering gleich zwei Mal erfolgreich waren.

Smart City-Lösungen skalieren

Das ZHAW-Institut für Nachhaltige Entwicklung erarbeitet zusammen mit der Universität Fribourg und der Universität St. Gallen im Projekt SPICE an der Skalierung von Smart City-Lösungen. «Die Digitalisierung ermöglicht soziale und technologische Innovationen, die die Ressourceneffizienz und Lebensqualität in Schweizer Städten erhöhen», so ZHAW-Forscher Jörg Musiolik. «Obwohl verschiedene Städte bereits erste Pilotprojekte lanciert haben, stellt die Skalierung dieser Lösungsansätze auf die gesamte Stadt bzw. andere Städte die Verwaltungen und Unternehmen vor Herausforderungen.» Die Forschenden untersuchen, was die Gründe dafür sind und wie diese mit konkreten Lösungen behoben werden können.

Künstliche Intelligenz muss fair sein

Für die soziale Akzeptanz von Anwendungen Künstlicher Intelligenz (KI) ist es elementar, dass sie die Grundwerte unserer Gesellschaft achten. «KI soll sozial fair sein und nicht gesellschaftliche Ungleichheit erzeugen», sagt ZHAW-Forscher Christoph Heitz. «Um dies sicherzustellen, kombinieren wir in unserem interdisziplinären Projekt technologische, ethische und sozialwissenschaftliche Ansätze.» Am ZHAW-Institut für Datenanalyse und Prozessdesign erarbeiten er und sein Team eine Methodik, um KI-basierte Entscheidungssysteme sozial gerecht zu machen. Wichtiges Element dieser Methodik ist das sogenannte Fairness Lab, eine IT-Umgebung, welche die Fairness-Auswirkungen eines Entscheidungssystems aufzeigt. Es soll nicht nur Unternehmen dabei helfen, ethisch gerechtfertigte KI-Anwendungen zu entwickeln, sondern auch die Politik bei der Regulierung von KI-basierten Entscheidungen unterstützen.

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