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High-availability Seamless Redundancy für die industrielle Kommunikation

Mittlerweile existieren mehrere Produkte, in denen HSR verwendet wird. Hier treffen sich Hersteller aus aller Welt am InES zu einem Plugfest (Interoperabilitätstest).
Mittlerweile existieren mehrere Produkte, in denen HSR verwendet wird. Hier treffen sich Hersteller aus aller Welt am InES zu einem Plugfest (Interoperabilitätstest).

Das Redundanzprotokoll «High-availability Seamless Redundancy» (HSR) nach IEC 62439 bietet für Ethernet eine Medienredundanz ohne jeglichen Datenverlust bei einem Ausfall. Dies im Gegensatz zu anderen Ethernet-Redundanzmechanismen, die in der Regel auf einer Rekonfiguration beruhen, während der die Kommunikation unterbrochen ist. Für anspruchsvolle Anwendungen sowohl in der Industrie- wie auch in der Energieautomatisierung, speziell im prozessnahen Bereich, ist dies ausserordentlich wichtig. Aber auch in Netzen für Verkehrssysteme, für die Produktion und Verteilung von Audio/Video-Inhalten und für die Verfahrenstechnik ist eine verlustlose Redundanz wertvoll. HSR kann sowohl in Parallel- als auch in Ring-Konfigurationen angewendet werden.
Ein Ergebnis des Projekts ist eine Referenzimplementation zur Realisierung der HSR-Funktionen in programmierbaren Logikbausteinen (FPGA), welche zu FRAND-Bedingungen (fair, reasonable, and non discriminatory terms) über die ZHAW verfügbar ist. Überdies diente das Projekt der Validierung der Protokollspezifikation und hat wertvolle Erkenntnisse in den Normungsprozess eingebracht.

Auf einen Blick

Beteiligte Institute und Zentren:

Projektpartner:

Finanzierung: Finanzielle Unterstützung durch KTI

Projektstatus: beendet