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Nachhaltige Transportsysteme

Die Zukunft der Mobilität

Wie sehen Transportsysteme aus, die Menschen und Güter sowohl ökologisch als auch ökonomisch nachhaltig an den Zielort bewegen? Im Forschungsschwerpunkt Transportsysteme erforscht das Institut für Nachhaltige Entwicklung (INE) die Mobilität von Menschen und Gütern und entwickelt zukunftsfähige Lösungen.

Verkehrssysteme verbinden Orte, machen Akteure mobil und ermöglichen den Güterverkehr. Regionen mit unterschiedlichen Standortqualitäten ergänzen sich und im besten Fall garantiert die Mobilität von Menschen und Gütern eine funktionsfähige Gesellschaft und Wirtschaft. Damit ein Transportsystem dies leisten kann, muss es ständig weiter entwickelt werden. Das Wachstum von Bevölkerung, Wirtschaft und Einkommen geht einher mit steigenden Verkehrsvolumen. Mit der globalen Vernetzung und Weiterentwicklung von Verkehrstechnologien beschleunigt sich der Prozess zusätzlich. Die wachsende Nachfrage nach Mobilität stellt neue Herausforderungen an die politische und wirtschaftliche Führung. Mit zunehmenden Distanzen, Frequenzen und Geschwindigkeiten im Verkehr steigen auch die Lasten wie Verkehrsaufkommen, Lärm und Emissionen.

Schwerpunkte

Die Anpassung der Verkehrs- und Gütersysteme gehört zu den grossen Herausforderungen der Gegenwart und Zukunft. Neue Technologien und Verkehrskonzepte bieten Potenziale, um die Mobilität  von Menschen nachhaltig zu gewährleisten und die Güterlogistik integral zu gestalten. Entscheidend ist dabei, zukünftige Entwicklungen einschätzen zu können und daraus Strategien für Technologieentwicklung, Verkehrspolitik und –planung ableiten zu können. Wir beschäftigen uns dabei mit folgenden Aspekten:

  • Systemanalyse Mobilität und Güterverkehr
  • Foresight zu Systementwicklung und Nachhaltigkeit
  • Definition von Anforderungen der Zukunft an Mobilitäts-, Güter- und Verkehrssysteme sowie an Technologien
  • Einschätzung von Technologien bezüglich ihres Potenzials
  • Unterstützung von Entscheidungen in Wirtschaft, Politik und Planung hinsichtlich Nachhaltigkeit
  • Entwicklung von Strategien, Roadmaps und Mobilitätkonzepten

Planung für die Zukunft braucht Orientierung; das INE nutzt das Prinzip der Nachhaltigkeit als Leitlinie. Als Kriterium für Nachhaltigkeit dient dabei der Erhalt der Lebensgrundlage in einem umfassenden Sinne. Dazu gehören neben natürlichen Ressourcen auch Grundlagen der Wirtschaft und des Lebensumfeldes. Nachhaltige Mobilität basiert in dieser Zielvorstellung auf einem Verkehrs- und Gütersystem, das Lebensqualität erhält, wirtschaftliche Wettbewerbsfähigkeit stärkt und Lasten für Mensch, Umwelt und Klima minimiert.

Laufende Projekte

  • INTEND
    In diesem EU-finanzierten Forschungsprojekt werden Forschungslücken im europäischen Transportsektor erarbeitet um finanzielle Mittel für zukünftige Forschungsvorhaben zielgerichteter und effizienter verteilen zu können. Dadurch soll der europäische Transportsektor langfristig wettbewerbsfähig bleiben.
  • SCCER Mobility
    SCCER-Mobility hat die Entwicklung von Kenntnissen und Technologien, die wesentlich für den Übergang von dem aktuellen zu einem nachhaltigen Verkehrssystem sind, zum Ziel, wobei minimaler CO2-Ausstoss und Primärenergiebedarf sowie «beinahe-» Null-Schadstoff-Emissionen eine Rolle spielen.
  • Smart Commuting
    Der Wandel der Arbeitswelt, die Raumstrukturen und technologische Entwicklungen sind für steigende Pendlerzahlen und v.a. -distanzen verantwortlich. Smart Commuting untersucht Mobility as a Service Ansätze und Angebote hinsichtlich ihrer Voraussetzungen und Potentiale.
  • E-Destination
    Das Projekt untersucht die infrastrukturellen und organisatorischen Potentiale der Elektromobilität im Bodenseeraum und fokussiert dabei auf die touristische Nutzung.
  • Mobilitätsplattform MobINE
    MobINE präsentiert Innovationen, aktuelle Forschungsergebnisse und News zur nachhaltigen Mobilität.

Aktuelles

EU-Projekt INTEND: Die Zukunft der Mobilität vorhersagen

Unter Beteiligung der ZHAW School of Engineering haben Forscherinnen und Forscher die wichtigsten Zukunftsthemen im europäischen Transportwesen ausfindig gemacht. Dank der Analyse können finanzielle Mittel für Forschungsvorhaben zielgerichteter und effizienter verteilt werden.

Die Anpassung der Verkehrs- und Gütersysteme gehört zu den grossen Herausforderungen der Gegenwart und Zukunft.Neue Technologien und Verkehrskonzepte bieten Potenziale, um die Mobilität von Menschen nachhaltig zu gewährleisten und die Güterlogistik integral zu gestalten. Entscheidend ist dabei, zukünftige Entwicklungen einschätzen zu können und daraus Strategien für Technologieentwicklung, Verkehrspolitik und -planung ableiten zu können. Welches sind europaweit die Zukunftsthemen im Transportsektor, in die künftig mehr Forschungsarbeit fliessen sollte? Um Antworten auf dieseFrage zu finden, hat die ZHAW School of Engineering gemeinsam mit vier weiteren Hochschulen... Weiterlesen →

Pendler sind zu Fuss oder mit dem Velo am zufriedensten

Pendlern im Raum Basel stehen nebst Auto und ÖV neue Mobilitätslösungen zur Verfügung. Laut einer ZHAW-Studie fehlt es aber an Offenheit, um Auto oder Fahrten zu teilen. Solche Alternativen sind zudem auch zu wenig bekannt.

Unterschiedliche Mobilitätsangebote des öffentlichen Verkehrs (ÖV) und von Privaten zu ganzheitlichen Angeboten kombinieren - das ist das Ziel von Mobility as a Service (MaaS). Zudem sollen die Angebote per Smartphone-App einfach buchbar sein und eine unkomplizierte und bequeme Tür-zu-Tür-Mobilität ermöglichen. Ridesharing sowie Car- und Bikesharing oder Pooling im Sinne einer Fahrgemeinschaft sind Teil der Lösung. Sie versprechen einen individualisierten ÖV, der aufgrund seiner Flexibilität eine attraktive Alternative zum motorisierten Individualverkehr (MIV) bieten soll. Gefördert vom Bundesamt für Energie hat die ZHAW School of Engineering das Potenzial von MaaS in einer ländervergleichenden Studie zusammen mit Partnern aus Finnland und Österreich... Weiterlesen →

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