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SCCER-FURIES: Für die Zukunft der Schweizer Stromversorgung

Die SCCER-FURIES Annual Conference fand dieses Jahr Anfang November in Lausanne statt. IEFE-Dozent Prof. Dr. Petr Korba und Dr. Rafael Segundo waren dabei besonders an der Veranstaltung beteiligt. Die Konferenz behandelte das Thema der erfolgreichen Umsetzung der Energiestrategie 2050.

Die Abbildung zeigt einen Vortrag der SCCER-FURIES Konferenz. Prof. Dr. Petr Korba vom IEFE ist dabei auch zu sehen als Referent.
Ein Eindruck der SCCER-FURIES Konferenz. Prof. Dr. Petr Korba rechts im Bild.
Die Abbildung zeigt Dr. Rafael Segundo vom IEFE, wie er eine Präsentation hält.
Dr. Rafael Segundo als Referent an der Konferenz.

Durch die Annahme der Energiestrategie 2050 im Jahr 2017 wird das Schweizer Stromnetz künftig auf die Probe gestellt. Eine grosse Herausforderung ist, die Stabilität des Stromnetzes zu garantieren, während erneuerbare Energien vermehrt in das Stromnetz eingespeist werden. Dies verlangt einen Ausbau und Verbesserungen der existierenden Energie-Infrastruktur. Die SCCER-FURIES sind einer der Hauptakteure bei der Überwindung der Hindernisse, welche die Umsetzung der Energiestrategie stellt.

Konferenz vereint Experten und Unternehmen

SCCER-FURIES sind Teil der nationalen «Swiss Competence Centres for Energy Research» (SCCER). Dieses wurde 2014 von der Commission for Technology and Innovation (CTI) und der Swiss National Science Foundation (SNSF) gegründet. Das FURIES steht dabei für «Future Swiss Electrical Infrastructure». Es vereint 34 akademische Institute mit 250 Experten und 50 führende Unternehmen in der ganzen Schweiz. Im Rahmen der SCCER-FURIES werden verschiedenste Energie-Innovationen, Technologien und Lösungsansätze entwickelt, um die Energiestrategie 2050 erfolgreich umzusetzen zu können.

Gemeinsam die besten Lösungen finden

Jedes Jahr findet die Konferenz der SCCER-FURIES statt, an welcher jeweils alle beteiligten Experten, Unternehmen und Behörden zusammenkommen. Die diesjährige Konferenz fand Anfang November im Swiss Tech Convention Centre in Lausanne statt. Das ZHAW-Institut für Energiesysteme und Fluid-Engineering (IEFE) war durch Prof. Dr. Petr Korba und Dr. Rafael Segundo besonders involviert: Die ZHAW ist mit Prof. Dr. Petr Korba als stellvertretender Leiter der SCCERs und des Arbeitspakets «Transmission Grid» das Co-Leading House. Dr. Rafael Segundo leitet den Teilbereich «Power System Dynamics & Control» und sagt «Wir gehören zu den Top Research-Groups auf unserem Fachgebiet in der Schweiz. An Konferenzen wie dieser bringen wir regelmässig unser Wissen und Ansätze zusammen und streben damit gemeinsam die besten Lösungen an.»

Neue Erkenntnisse an die Öffentlichkeit bringen

Die diesjährige Konferenz wurde sehr gut besucht: Über 180 Teilnehmende aus dem akademischen, privaten, und öffentlichen Bereich und der Industrie nahmen teil. Unter anderem waren auch viele relevante Behörden wie das BFE, CTI, SNSF und ElCom vertreten. Die allgemeine Resonanz der Veranstaltung fiel von allen Seiten sehr positiv aus. Teilnehmende konnten Einblicke in die aktuelle Forschung über Energienetze in der Schweiz gewinnen, wobei verschiedenste Vorträge und Diskussionen stattfanden. Prof Dr. Petr Korba erklärt: «Die Konferenz hilft unserer Forschungsgruppe jeweils, unsere nationale Sichtbarkeit zu erhöhen und unsere Forschung und neue Erkenntnisse der Öffentlichkeit näher zu bringen. Es ist auch wichtig zu zeigen, was alles unternommen wird, um die Energiestrategie 2050 erfolgreich umzusetzen».

Ausführliche Informationen und Beschriebe über die Tätigkeiten und aktuellen Entwicklungen bei den SCCER-Furies finden Sie unter: https://sccer-furies.epfl.ch/