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Werkstückhalle: Naturstein-Beton-Hybrid – Beton-Sandwichelemente mit Intarsien aus Gneis

Fachgespräch mit Marco Bakker, Bakker & Blanc Architectes und Laure Girard, Prelco Préfabrication

Die Wohnüberbauung Sébeillon von Bakker & Blanc Architekten liegt im gleichnamigen Stadtteil in Lausanne. (Fotografie: Marco Bakker, Bakker & Blanc architectes)
Die Fassaden bestehen aus selbsttragenden Beton-Sandwichelementen mit Intarsien aus sandgestrahltem Gneis. (Fotografie: Marco Bakker, Bakker & Blanc architectes)
Der Elementhersteller Prelco sortiert die 20mm starken Platten des Natursteins «Beola Verde» im Werk und legt sie vor dem Betonieren in die Schalungen ein. (Fotografie: Bakker & Blanc architectes)
Vor Ort werden die Beton-Sandwichelemente zusammen mit der übrigen Tragstruktur etagenweise versetzt. (Fotografie: Marco Bakker, Bakker & Blanc architectes)
Der Eindruck eines Flechtwerks entsteht durch die gespiegelte und leicht versetzte Anordnung auf jedem Geschoss. (Fotografie: Marco Bakker, Bakker & Blanc architectes)

Fünf Gebäude bilden den Auftakt zu einem neuen Stadtteil Lausannes rund um den alten Güterbahnhof im Industriegebiet Sébeillon. Die Tragstruktur der Wohnbauten wurde in Massivbauweise vor Ort erstellt und mit tragenden vorfabrizierten Beton-Sandwichelementen bei den Fassaden kombiniert. Um nicht nur den oberen Wohnungen den Bezug zum blaugrünen Genfersee zu bieten, orientierten sich die Planer an der Farbgebung von Hodlers See-Darstellungen und gingen auf die Suche nach einem Naturstein der dieser Farbigkeit entspricht. Fündig wurden Sie auf der Südseite des Splügenpasses, wo der Gneis «Beola Verde» abgebaut wird. Als Intarsien bereichert der Naturstein mit seiner Farbigkeit und Struktur die Betonelement-Fassaden und verändert je nach Lichtverhältnissen den plastischen Ausdruck – mal schafft der Stein starke Kontraste, mal verschwimmt er mit dem Hintergrund – ganz wie am Genfersee.

Datum

Von: 29. September 2020, 18.00 Uhr