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Künstlerische Betonmatrize im Fachgespräch

Die Dauerausstellung Werkstückhalle zeigt Experimente sowie spezielle Anwendungen und Fügeprinzipien von Beton und Kunststein anhand grossformatiger Baustellen-Mock-Ups im Massstab 1:1. Das Institut Konstruktives Entwerfen führt ein weiteres Werkstück in die Sammlung ein: anhand kurzer Filmausschnitte wird zu Beginn die Entstehung des Stadtmuseums Aarau zu sehen sein (Film «Comédie humaine» von Sandra Gysi, Ahmed Abdel Mohsen) – im Anschluss werden Christian Severin, Diener & Diener Architekten, Josef Felix Müller, Künstler, Rolf Bingisser, Stüssi Betonvorfabrikation und Lukas Metternich, Ingold Modellbau von der Entstehung der Fassade berichten und Fragen beantworten.

In Aarau musste ein 130 jähriger Mammutbaum der Erweiterung des Stadtmuseums weichen, da der Anbau einen grossen städtebaulichen und betrieblichen Gewinn mit sich brachte. Mit der Verwendung des Holzes für die Schlossplatzfassade bleibt die Erinnerung. Der gesamte Stamm des Baumes wurde zu Brettern gesägt und anschliessend zu dreifach verleimten Bildtafeln verarbeitet, in die der Bildhauer Josef Felix Müller mit der Motorsäge 134 lebensgrosse, menschliche Figuren ritzte. Davon wurden in einem ersten Schritt Matrizen und in einem zweiten Schritt Betonelemente gegossen, die nun in einer einmaligen Serie montiert die Platzfassade des Erweiterungsbaus zieren.

Weitere Informationen in der Dauerausstellung Werkstückhalle und unter www.betonsuisse.ch.

Datum

Von: 13. November 2018, 18.00 Uhr

Ort

ZHAW, Campus Stadt-Mitte, Gebäude MA, Eingangsbereich
Tössfeldstrasse 11
8401 Winterthur

Veranstalter

ZHAW Institut Konstruktives Entwerfen
Tössfeldstrasse 11
8401 Winterthur