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Blauer Montag – Susanne Komossa

Die aktuelle Vortagsreihe «Die Form der Stadt verstehen» stellt drei Positionen vor, welche die Stadtmorphologie mit der Entwurfspraxis und mit Untersuchungen sozialer oder ideengeschichtlicher Fragestellungen verbinden.

Eine gute Theorie erweitert den Spielraum des praktisch Denkbaren. Viele der so genannten «Theorien des Städtebaus» zielen allerdings eher darauf ab, die Freiheit der Entwurfspraxis mit normativen Leitplanken einzugrenzen. Der Ansatz der Stadtmorphologie ist ein anderer: Wer in die Stadt eingreift, sollte verstehen, wie sie sich entwickelt. Daher wird zunächst versucht, die strukturelle Dynamik von Stadt und Territorium zu beschreiben und ihre Gesetzmässigkeiten zu erkunden. Kann uns dieser Ansatz heute neue Möglichkeiten der kreativen Arbeit an und mit der Stadt erschliessen? Die aktuelle Vortagsreihe «Blauer Montag» stellt drei Positionen vor, welche die Stadtmorphologie mit der Entwurfspraxis und mit Untersuchungen sozialer oder ideengeschichtlicher Fragestellungen verbinden. Damit setzen wir eine Diskussion fort, welche im letzten Herbst anlässlich der Tagung «Für eine Geschichte der gebauten Stadt» aufgenommen wurde.

Susanne Komossa
Prof. Dr. Susanne Komossa ist Architektin und leitet einen Lehrstuhl für architektonischen Entwurf an der TU Delft. Ausgehend von ihrer Dissertation über Modelle, Regeln und Ideale des städtischen Blocks in den Niederlanden thematisiert sie in Forschung und Lehre die Wechselbeziehungen zwischen urbanen Formen, Konzeptionen des öffentlichen Raumes und Phänomenen der städtischen Ökonomie. Neben dem gebauten Stadtgefüge gilt ihr Interesse auch der Struktur der Landschaft und der sich verändernden, öffentlichen Rolle städtischer Parks und Freiräume.

 

Datum

Von: 25. März 2019, 18.00 Uhr

Ort

ZHAW, Campus Stadt-Mitte, Gebäude MC, Blauer Saal
Tössfeldstrasse 11
8400 Winterthur

Veranstalter

ZHAW Institut Urban Landscape IUL
Tössfeldstrasse 11
8401 Winterthur