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Umfassender Relaunch der Datenbank materialarchiv.ch

Das von neun namhaften Schweizer Bildungseinrichtungen getragene Netzwerk «Material-Archiv» hat seine Datenbank inhaltlich und technisch neu konzipiert und ging am 4. September 2020 online. Ob Stein, Keramik oder Glas, ob Giessen, 3D-Druck oder Holzverbindungen, ob high-tech oder traditionell: Die rund 1300 Werkstoffe mit ihren Gruppierungen, Verfahren und Anwendungen stehen wie bisher allen Fach- und Laien-NutzerInnen frei zur Verfügung - nun allerdings verständlicher und umfassender präsentiert.

Ansicht materialarchiv.ch, Startseite (Desktop). (Foto: Material-Archiv und Astrom/Zimmer & Tereszkiewicz)
Ansicht materialarchiv.ch, Beispiel einer Materialgruppe (Desktop). (Foto: Material-Archiv und Astrom/Zimmer & Tereszkiewicz)
Ansicht materialarchiv.ch, Filterfunktion am Beispiel eines Verfahrens (Desktop). (Foto: Material-Archiv und Astrom/Zimmer & Tereszkiewicz)
Ansicht materialarchiv.ch, Filterfunktion am Beispiel einer Sammlung mit Blick in die gefilterten Anwendungen (Desktop). (Foto: Material-Archiv und Astrom/Zimmer & Tereszkiewicz)
Ansicht materialarchiv.ch, Beispiel eines Materials (Desktop). (Foto: Material-Archiv und Astrom/Zimmer & Tereszkiewicz)

Nach mehr als zehn Jahren wurde das Online-Nachschlagewerk reformiert und quantitativ wie qualitativ angereichert. Die ikonische Kachelansicht bleibt bestehen. Dem Wissen liegt neu eine semantische Daten-Architektur zugrunde. Dank ihr sind nun alle Inhalte miteinander verknüpft. Diese Verbindungen bestehen auch zu den neun physischen Sammlungen des Verbunds.

Das Nachschlagewerk materialarchiv.ch lanciert haben 2008 die Gründungsmitglieder Gewerbemuseum Winterthur, Hochschule Luzern – Departement Technik & Architektur, Sitterwerk St. Gallen und Zürcher Hochschule der Künste. In der Zwischenzeit ist Material-Archiv um fünf weitere institutionelle Mitglieder zu einem Bildungsnetzwerk gewachsen: Hochschule Luzern – Departement Design & Kunst, Material-Hub der ETH Zürich, Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften Winterthur und Hochschule der Künste Bern sowie zuletzt, im Januar 2020, Schweizer Baumuster-Centrale Zürich. Das Departement Architektur der ZHAW ist seit 2012 Mitglied und unterhält wie alle anderen Institutionen eine öffentlich zugängliche Materialmustersammlung, sowie einzigartig am Standort in Winterthur eine Schausammlung mit Anwendungsbeispielen aus Beton, Kunststein und Beton-Hybridkonstruktionen, genannt Werkstückhalle.

Der Dialog mit den materiellen Archiven ist entscheidend für das Benutzen der Online-Datenbank – ist doch ein «Begreifen» von Werkstoffen nur im Wechselspiel von Physischem und Digitalem möglich.

Doch lässt sich Haptisches überhaupt digital vermitteln? Dieser Frage widmet sich Material-Archiv ausführlicher und lädt zum öffentlichen Podiumsgespräch «Material denken. Ein Zusammenspiel zwischen Erkennen & Erfahren» am 18. September 2020 von 17 bis 19:30 Uhr im ZAZ Bellerive, Höschgasse 3, 8008 Zürich. Meret Ernst (Hochparterre) diskutiert mit Ann-Sophie Lehmann (Universität Groningen), Mareike Gast (Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle), Fabio Gramazio (Gramazio Kohler Research) und Max Spielmann (Hyperwerk der FHNW Basel). Dabei werden auch Fragen nach Wissens-Vermittlung und -Ordnung heute und in Zukunft berührt. Näheres und Anmeldung via Facebook.