Arbeitslandschaften von Morgen

Herbstsemester 2016 Urban Project

Gewerbezonen sind am Siedlungsrand fast jeder Schweizer Gemeinde zu finden. Sie sind von unternehmerischen ad-hoc Entscheidungen geleitet, über Jahrzehnte gewachsen und prägen Dorfeinfahrten und Landschaftsbilder. Die Hallen als einfache Nutzbauten ausgebildet, lassen architektonische Qualität vermissen. Ein öffentlicher Raum der Aufenthaltsqualität und Orientierung bietet, ist selten vorhanden. 

Da der Kulturlandverbrauch in Zukunft eingedämmt werden soll, steigt der Druck auf Gemeinden und Kantone, Angebote an Gewerbe- und Industrieflächen innerhalb der bestehenden Gewerbezonen zu schaffen. Der zusätzliche Wettbewerb der Gebiete untereinander erfordert zudem architektonische und städtebauliche Strategien, wie mit neuen Gebäudetypologien Gewerbegebiete besser ausgenutzt und der Flächenverbrauch für Parkierung und Lagerung verkleinert werden kann. Gleichzeitig gilt es die Adressbildung, die Arbeitsplatz-, Aufenthalts- und Erschliessungsqualität zu verbessern. 

Bilder: Joël Tettamanti

Dozierende

in Zusammenarbeit mit

Forschungsprojekt