Energie- und Umweltforum
Das «Energie- und Umweltforum» ist eine öffentliche, kostenfreie Veranstaltungsreihe der ZHAW School of Engineering und von Stadtwerk Winterthur. Expert:innen aus Forschung und Wirtschaft berichten einem breiten Publikum von aktuellen Herausforderungen und Lösungsansätzen in den Bereichen Energie und Umwelt.
6. Mai - Elektroautos als Stromspeicher
Elektromobilität entwickelt sich rasant – doch welches Potenzial steckt wirklich in den Batterien von Elektrofahrzeugen?
Am Energie- und Umweltforum steht diesmal das bidirektionale Laden im Fokus: Elektroautos werden dabei zu flexiblen Stromspeichern, die Energie nicht nur beziehen, sondern auch ins Netz oder in Gebäude zurückspeisen können.
Expert:innen beleuchten aktuelle Entwicklungen, zeige konkrete Praxisbeispiele und diskutieren Chancen und Herausforderungen an der Schnittstelle von Mobilität und Energie.
Freuen Sie sich auf eine kompakte Einordnung eines Themas mit Zukunft. Der anschliessende Apéro lädt zum Mitdiskutieren, Austauschen und Vernetzen ein.
Referent:innen
Elektroautos als Energiespeicher: Realität statt Hype?
Dr. Sandro Schopfer
Co-Founder & CEO, sun2wheel AG
Elektrofahrzeuge können weit mehr als fahren: Mit bidirektionalem Laden werden sie zu flexiblen Energiespeichern. Sie können Strom zurück ins Netz oder ins Gebäude einspeisen und tragen damit zur Netzstabilität bei. Dynamische Stromtarife gewinnen zunehmend an Bedeutung, da sie wirtschaftliche Anreize für zeitlich optimiertes Laden und Entladen schaffen.
Sandro Schopfer zeigt anhand aktueller Entwicklungen und Pilotprojekte, wie Elektromobilität, Speicherpotenzial und bidirektionales Laden zusammenspielen – und welches Potenzial tatsächlich für ein flexibles und zukunftsfähiges Energiesystem nutzbar ist.
Energie und Mobilität: Zusammenführen, was zusammengehört
Oliver Roggwiller
Head of Strategy Business Unit «AMAG Energy & Mobility»
Die Energiewende braucht Flexibilität – ein Ansatz von AMAG verbindet Mobilität und Energie in einem intelligenten Netzwerk von Technologiepartnern. Mithilfe eines Machine-Learning-Modells werden Ladevorgänge so optimiert, dass Stromkosten um bis zu 30 % gesenkt werden können – bei gleichzeitiger Entlastung und Stabilisierung des Stromnetzes.
Von Smart Charging bis zum bidirektionalen Laden: Oliver Roggwiller zeigt auf, wie Elektrofahrzeuge künftig als Teil eines virtuellen Kraftwerks zur Versorgungssicherheit beitragen können.
Bidirektionales Laden in der Praxis: Erkenntnisse aus Schweizer Projekten
Dr. Anna Roschewitz
Beratung und Mandate
Bidirektionales Laden gilt als Schlüsseltechnologie – doch wie sieht die Umsetzung in der Praxis aus?
Anna Roschewitz gibt anhand von zwei Projekten in Basel Einblicke in zentrale Ergebnisse und praktische Erfahrungen und zeigt, welche Rolle bidirektionales Laden für die Integration von Elektrofahrzeugen in ein nachhaltiges Energiesystem spielen kann.
Ein Projekt untersuchte den Einsatz von Elektrofahrzeugen im Carsharing in Kombination mit «Vehicle-to-X»-Technologien. Ergänzend dazu analysierte das nationale Projekt «V2X Suisse», wie bidirektional ladende Fahrzeuge zur Netzstabilisierung und zur Integration erneuerbarer Energien beitragen können.
Moderation: Prof. Dr. Hartmut Nussbaumer
Dozent und Forschungsgruppenleiter Photovoltaik, Koordinator Plattform Photovoltaik, Leiter Energie- und Umweltforum
Informationen zur Veranstaltung
- Start: 17:45 Uhr im Anschluss Apéro Riche
- Durchführung: die Veranstaltung wird vor Ort und via Livestream durchgeführt
- Veranstaltungsort: ZHAW School of Engineering, Technikumstrasse 71, 8401 Winterthur
Gebäude TN, EG, Raum TN E0.54 - Livestream: Link zum Livestream folgt bei der Anmeldung
- Nächste Veranstaltung: 18. November 2026
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