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JAMES-Studie

Jugend, Aktivitäten, Medien - Erhebung Schweiz

Alle zwei Jahre werden über 1'000 Jugendliche im Alter von 12 bis 19 Jahren in den drei grossen Sprachregionen der Schweiz zu ihrem Medienverhalten befragt. Themen der Umfrage sind das Freizeitverhalten im non-medialen und das Nutzungsverhalten im medialen Bereich (z.B. Handy, Internet oder Videogames). Erstmals fokussiert die Studie auch auf Medieninhalte.

Ergebnisse JAMES-Studie 2014

Das Smartphone hat sich 2014 endgültig bei den Schweizer Jugendlichen etabliert: 98 Prozent besitzen ein eigenes Handy, davon haben 97 Prozent ein Smartphone. 2010 verfügte gerade mal knapp die Hälfte der jugendlichen Mobiltelefonnutzer über ein Smartphone (2012: 79 Prozent). Mit dem Einzug des Smartphones hat sich auch die Handynutzung seit 2010 stark verändert. Die Jugendlichen telefonieren nicht nur mit dem Smartphone, sie hören damit auch Musik, surfen im Netz, knipsen Fotos, checken ihre E-Mails oder spielen Games. Am stärksten verändert hat sich die Nutzung des mobilen Internets: Surften 2010 erst 16 Prozent der befragten Jugendlichen täglich oder mehrmals wöchentlich mit dem Handy im Netz, sind es heute bereits 87 Prozent (2012: 68 Prozent). 

Es mangelt den Jugendlichen in der Schweiz auch ohne Smartphone nicht am Zugang zum Internet: 99 Prozent der Haushalte, in denen sie wohnen, sind mit Computer oder Laptop mit Internetzugang ausgerüstet. Mit rund zwei Stunden hat sich aber die tägliche Surfdauer unter der Woche über die letzten Jahre hinweg nicht verändert, auch am Wochenende ist sie mit drei Stunden täglich konstant geblieben. Drei von vier Schweizer Jugendlichen tauschen sich im Internet regelmässig über soziale Netzwerke aus. 89 Prozent sind bei mindestens einem sozialen Netzwerk angemeldet. Auch 2014 ist Facebook am beliebtesten, jedoch dicht gefolgt von Instagram. Google+ und Twitter haben in den letzten Jahren ebenso an Nutzerzahlen gewonnen.

Die nonmediale Freizeitbeschäftigung ist – trotz Smartphones, Tablets & Co. – seit 2010 konstant geblieben. 79 Prozent der Befragten treffen weiterhin sehr häufig Freunde, 60 Prozent machen auch mal gar nichts.

Zurzeit arbeitet der Forschungsschwerpunkt Medienpsychologie an den Auswertungen der JAMES-Studie 2014. Erste Ergebnisse wurden Ende Oktober 2014 im Rahmen der Didacta in Basel von Prof. Dr. Daniel Süss präsentiert. Der ausführliche Ergebnisbericht erscheint Anfang 2015.

Vertiefte Inhalte in JAMESfocus 2013 Themendossiers

Die Daten der JAMES-Studie 2012 wurden in Themendossiers vertieft ausgewertet. Darin wurden unterschiedliche Aspekte analysiert und auf folgende Themen fokussiert: Wie unterscheidet sich die Mediennutzung bei Jugendlichen mit unterschiedlichen Schulleistungen? Wie ist der Umgang Jugendlicher mit ihrer Privatsphäre ins Sozialen Netzwerken? Welche Rolle spielen Medien in der Eltern-Kind-Beziehung? Wie hilfreich sind Medienkompetenzkurse?
 

Swisscom ist Kooperationspartnerin der ZHAW

Swisscom unterstützt die JAMES-Studie als Kooperationspartnerin der ZHAW. Das Unternehmen hat die Studie in Auftrag gegeben und finanziert.

Bei Interesse erhalten Sie künftig weitere Informationen per E-Mail:
JAMES Logo

Projektleitung ZHAW
Prof. Dr. Daniel Süss
, Gregor Waller

Mitarbeitende
Isabel Willemse,
Sarah Genner

Projektleitung Swisscom
Michael In-Albon

Partner
mpfs Medienpädagogischer Forschungsverbund Südwest
Université de Genève
Università della Svizzera italiana

Laufzeit
ab 2010 (die Erhebung findet alle zwei Jahre statt)
 

JAMES-Studie 2014: Downloads

Factsheet Befunde JAMES (D)
Medienmitteilung 30.10.2014 (D)

Die Factsheets auf Französisch und Italienisch finden Sie im JAMES-Archiv.

JAMES-Archiv
Die letztjährigen JAMES-Studien und JAMESfocus-Berichte finden Sie als Downloads im JAMES-Archiv.