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Newsarchiv 2007

IAM-News aus dem Jahr 2007

 

Jugendradio Zürich – IAM erfreut über den Jugendradio-Konzessionsentscheid


Das Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK) würdigte das Ausbildungs- und Qualitätssicherungskonzept, das das IAM zusammen mit dem Radiosender entwickelt hat, als mitbestimmendes Kriterium für den Zuschlag. Nun werden Music First und das IAM das Konzept in die Praxis umsetzen.
Das IAM versteht sich als Partner für Ausbildung, Forschung, Beratung und Content-produktion. Auch andere Radiostationen sind auf diesen Gebieten Partner des IAM. Seit Anfang 2006 betreibt das Institut für Angewandte Medienwissenschaft zudem sein eigenes Radiostudio. Hier trainiert Radiopraxis, wer am IAM studiert, zum Beispiel im Bachelor-Studiengang Journalismus und Organisationskommunikation. In der Grundausbildung erlernen Studierende das Radio-Handwerk unter praxisnahen Bedingungen. In vertiefenden Ausbildungsangeboten gestalten sie Beiträge und ganze Programmteile, die öffentlich ausgestrahlt werden. (21.12.2007)

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Medien und Behörden im demokratischen Austausch – ein IAM-Beratungsprojekt

 

Der Aargauer Regierungsrat hat im Zusammenhang mit der kantonalen Steuergesetzrevision von 2006 zentrale Kommunikationsaufgaben erfolgreich erfüllt. Die Medienberichterstattung über das Projekt im Rahmen der sogenannten "Wachstumsinitiative" folgte journalistischen Kriterien, war jedoch von einzelnen Akteuren dominiert. Behördliche Kommunikationsangebote sollten deshalb qualitativ weiterentwickelt werden. Dies sind die Ergebnisse eines Forschungs- und Beratungsprojektes des IAM im Auftrag der Staatskanzlei des Kantons Aargau. Untersucht wurden Medienmitteilungen der Staatskanzlei im Zusammenhang mit der Teilrevision des kantonalen Steuergesetzes sowie journalistische Berichte zum Thema aus lokalen, regionalen und nationalen Zeitungen. Im Anschluss entwickelte das IAM Empfehlungen u. a. für die Stärkung der zielgruppengerechten Vermittlung und die argumentative Aufbereitung regierungsrätlicher Informationen sowie für die Anreicherung mit verlinkten Internet-Dossiers. Für das Projekt verantwortlich war Dr. Peter Stücheli-Herlach, Leiter Beratung IAM. Die Inhaltsanalyse von 500 Medienartikeln haben lic. phil. Michael Schanne und lic. phil. Carmen Koch durchgeführt. (03.12.2007)

 

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MAS in Communication Management and Leadership von der FIBAA akkreditiert

 

Der erfolgreiche Nachdiplom-Studiengang Master of Advanced Studies in Communication Management and Leadership wurde von der FIBAA, der internationalen Stiftung für Qualitätssicherung im Bildungsmarkt, akkreditiert. Der vom IAM Institut für Angewandte Medienwissenschaft angebotene Masterstudiengang richtet sich an Kommunikationsverantwortliche und Journalisten, die ihre Kompetenzen in den Bereichen strategisches Kommunikationsmanagement und Führung erweitern wollen. Der Gutachterbericht der FIBAA hält fest, dass der MAS in Communication Management and Leadership bezüglich Konzeption, Studienzielen, Ressourcen und Dienstleistungen sowie Qualitätssicherung die von der Akkreditierungsstelle aufgestellten Qualitätsforderungen klar übertrifft. Als sehr gut bewertet wurde der MAS insbesondere bezüglich seiner Positionierung im Bildungs- und Arbeitsmarkt und der Integration von Theorie- und Praxis-Inhalten. Sehr gute Noten erhielt die Studiengangleitung für das Management des Programms und für die klare Fokussierung auf die Vermittlung von Kompetenzen in den Bereichen strategische Kommunikation, Management und Führung. Die internationale Akkreditierung ist bis ins Jahr 2012 gültig. (20.10.2007)

Gutachten

Medienmitteilung (PDF, 61 KB)

www.fibaa.de

 

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IAM analysiert das Textdesign des Coop-Mediencorners – www.coop.ch


Das IAM hat den Mediencorner des Grossverteilers Coop analysiert und Massnahmen für die Optimierung des Angebots vorgeschlagen. Im Vordergrund der Analyse stand das Textdesign, also das Zusammenspiel von Funktion, Form und Inhalt. Geprüft wurden vor allem Struktur und Navigation der Website sowie Inhalt, Qualität und Gestaltung der publizierten Medientexte. Um die Erkenntnisse über die Eignung des Mediencorners für die Zielgruppe Medienschaffende breiter abzustützen, hat das IAM Usability-Tests mit journalistisch tätigen Studierenden durchgeführt. Geleitet hat dieses Beratungsprojekt lic. phil. Guido Keel. (22.10.2007)

 

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Journalismus / Organisationskommunikation – Diplomfeier 2007

 

"Vom Staunen an der Brücke" - so das Motto der Diplomfeier, die am 21. September 2007 im Casinotheater stattgefunden hat. 74 Kommunikatorinnen und Kommunikatoren nahmen an diesem festlichen Anlass ihr Diplom entgegen und überquerten die Brücke vom Studium ins Berufsleben. Ausgezeichnet wurden: Monika Brand für die beste Studiumsarbeit, Kathrin Herrmann für die beste Diplomarbeit im Bereich Organisationskommunikation und Mirjam Panzer für die beste journalistische Diplomarbeit. (21.09.2007)

Medienmitteilung
(PDF, 42 KB)

 

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Nationalfonds (DORE) finanziert IAM Radio-Forschungsprojekt


Christoph Spurk vom IAM Institut für Angewandte Medienwissenschaft nimmt für den Forschungsschwerpunkt Communication and Media Quality Assessment ein Forschungsprojekt im westafrikanischen Liberia in Angriff. Der Schweizerische Nationalfonds hat das entsprechende Forschungsgesuch bewilligt. Das Projekt untersucht Radionachrichten und andere Informationsprogramme auf ihre Qualität und erhebt darüber hinaus Einschätzungen, Reaktionen und Anschlusshandlungen von Hörerinnen und Hörern. Das Projekt ist auch eine Vorbereitung für weitere Forschungen, welche die Rolle von Radioprogrammen in der öffentlichen Kommunikation in Afrika zu erfassen versuchen. Unter Federführung des IAM wird das Projekt zusammen mit der Lausanner "Fondation Hirondelle", der liberianischen NGO "Center for Media Studies and Peacebuilding" sowie der "University of Business and International Studies" in Genf durchgeführt. (31.8.2007)

 

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Erfolgreicher Start der Kurse Leadership und Politische Kommunikation am IAM


Zum vierten Mal in Folge starteten diesen August am Institut für Angewandte Medienwissenschaft IAM die beiden Weiterbildungskurse "Leadership" und "Politische Kommunikation". Am Start stehen je 23 Kommunikationsfachleute aus Unternehmen, NPOs, Verwaltungs- und Regierungsstellen, Agenturen, öffentlichen Institutionen, Verbänden, Parteien sowie aus Medienredaktionen. Während vier Monaten vertiefen die Studierenden im CAS Leadership ihre Führungskompetenz und im CAS Politische Kommunikation ihre kommunikativen Fertigkeiten in der politischen Arena. Zu den Dozierenden zählen Leute aus Praxis, Wissenschaft und Politik. Abschliessen werden die Studierenden die Kurse im Winter mit einem Certificate of Advanced Studies. Die CAS können zum MAS in Communication Management and Leadership ausgebaut werden. Das IAM wünscht allen Kursteilnehmerinnen und Kursteilnehmern eine erfolgreiche und spannende Zeit des Lernens und Vernetzens.

Zum Kursangebot: www.iam.zhaw.ch/weiterbildung (29.8.07)

 

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Ergebnisse aus der IAM-Studie zum Presserat

 

Im Auftrag der "Stiftung Schweizer Presserat" führte das Institut für Angewandte Medienwissenschaft IAM eine quantitative Studie durch. Unter der Leitung von Prof. Dr. Vinzenz Wyss, Leiter Forschung IAM, wurden 1329 Medienschaffende aus 152 Redaktionen zur Akzeptanz und Nutzung der Beschwerdeinstanz befragt. Im Zentrum des Interesses standen die Bekanntheit des Presserats, dessen Leistung und das Anwenden seines Instrumentariums im Berufsalltag. Aus den Ergebnissen geht unter anderem hervor, dass die Mehrheit der Medienschaffenden den Pressrat, den berufsethischen Kodex und die ergänzenden Richtlinien kennt. Das Gremium wird generell als fachlich kompetent, praxisnah und aktiv, jedoch als nicht einflussreich im Berufsalltag wahrgenommen. (30.6.2007)

www.presserat.ch
Forschungsbericht
(PDF, 203 KB)

 

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Zweite Diplomfeier des MAS in Communication Management and Leadership


Am 15. Juni durften 12 Absolventinnen und Absolventen des MAS auf der Kyburg bei Winterthur ihr Hochschuldiplom entgegennehmen. Die Diplomierten verfügen über langjährige Berufserfahrung in Organisationskommunikation und/oder Journalismus. Im MAS in Communication Management and Leadership haben sie die eigene Berufspraxis reflektiert und an aktuellen theoretischen Diskursen gespiegelt und sich damit für die wachsenden Anforderungen im Berufsfeld Kommunikation fit gemacht. Da der MAS modular aufgebaut ist, schliessen die Studierenden zu unterschiedlichen Zeitpunkten im Jahr ab. Dieses Jahr konnten 12 Absolventinnen und Absolventen diplomiert werden.  2008 rechnen wir mit mindestens 20 Diplomanden. (26.6.2007)

 

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IAM-Beratung für Geschäftskundenmagazin der Schweizerischen Post


Das Geschäftskundenmagazin der Schweizerischen Post wird neu lanciert. Die Werbeagentur Polyconsult AG in Bern hat eine Konkurrenz um die Neukonzeption gewonnen. Das Institut für Angewandte Medienwissenschaft IAM hat die Agentur dabei wissenschaftlich beraten. Es hat konkrete Anforderungen an das Geschäftskundenmagazin definiert, eine Analyse des bisherigen Produkts und seiner Wirkungen anhand von Kundenbefragungen vorgenommen und das Redaktionskonzept des neuen Magazins entworfen. Die Projektleitung lag bei Dr. Peter Stücheli-Herlach, Leiter Beratung. Den Relaunch des neuen Magazins wird das IAM wissenschaftlich begleiten. (9.6.2007)

 

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"IAM live" Podiumsdiskussion


Am Donnerstag, 31. Mai 2007, verfolgten 130 Kommunikationsfachleute in Winterthur die Podiumsdiskussion "IAM live" zum Thema "CEO-Positionierung: Strategisches Kalkül oder Spiel mit der Eitelkeit?". Fünf Experten aus Kommunikation, Wirtschaft und Wissenschaft diskutierten die Frage, inwiefern die CEO-Positionierung zum Unternehmenserfolg beiträgt. Fazit der Diskussion war: Der Trend zur Personalisierung von Unternehmen nimmt zu, dementsprechend wächst auch die Bedeutung der CEO-Positionierung. Diese sollte aber stets in Einklang mit den Unternehmenswerten stehen. (3.6.2007)

 

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IAM untersucht Argumente zur grünen Biotechnologie in der Öffentlichkeit

 
Welche Akteure versuchen welche Argumente zur grünen Biotechnologie in die öffentlichen Arenen einzubringen? Was machen Journalisten daraus und was nehmen Bürger wie zur Meinungsbildung  auf? Das sind Fragen, die im  Projekt „Deciding about Green Biotechnology: Actors and Arguments in the Public Arena“ im Rahmen des  NFP 59 "Benefits and Risks of the Deliberate Release of Genetically Modified Plants“ beantwortet werden. Theoretisch stehen Modelle der Öffentlichkeit, der Risikokommunikations- und der Medienwirkungsforschung im Vordergrund; in methodischer Hinsicht wird während der zweijährigen Dauer des Projektes mit Inhaltsanalysen, experimentellen Verfahren, Tiefeninterviews und Befragungen gearbeitet. Im Projekt arbeiten Heinz Bonfadelli vom IPMZ der Universität Zürich und Michael Schanne vom IAM zusammen.

 

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IAM untersucht Medienstudiendaten

 

Das Bundesamt für Kommunikation hat Max Müller mit einer Sekundäranalyse der Medienstudiendaten 1996-2000 beauftragt. Mit dem aufgearbeiteten und synchronisierten Datensatz der rund 100'000 Face-to-Face Interviews werden Medienverhalten, Präferenzen, Motive und Muster im Kontext der gesamten Mediennutzung im Tagesablauf dargestellt, getestet und modelliert. Dabei soll besonders beachtet werden, inwiefern der Medienkonsum ritualisiert bleibt, aber sich veränderten Tagesrhythmen anpasst. Die Daten sind nicht nur interessant bezüglich der Mediennutzung und als Grundlage für medienpolitische Einschätzungen und Entscheide, sondern erlauben generell Einblicke in das von Medien geprägte Alltagsverhalten der Schweizer Bevölkerung und liefern damit auch einen Beitrag zur Schweizer Sozial- und Mediengeschichte.

 

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IAM untersucht Muster der Religionskommunikation

 

Was macht Journalismus mit Religion? Dieser Frage geht ein Nationalfondsprojekt nach, das die IAM Forschenden Vinzenz Wyss und Carmen Koch in Zusammenarbeit mit dem Institut für Publizistik- und Medienwissenschaft der Universität Zürich während der nächsten zwei Jahre realisieren. Das IAM hat erfolgreich an der Ausschreibung des Nationalfondprojekt NFP 58 "Religionsgemeinschaften, Staat und Gesellschaft" teilgenommen. Unter dem Projekttitel „Die Darstellung von Religionen in Schweizer Massenmedien: Zusammenprall der Kulturen oder Förderung des Dialogs?“ wollen die Forschenden ein weitgehend unterbelichtetes Thema bearbeiten. Leitfadengespräche mit Religionsvertretern und Journalisten, Inhaltsanalyse von Zeitungen und Fernsehsendungen stehen im Zentrum des methodischen Zugriffs. Das Projekt mündet in einen Weiterbildungskurs "Religionskommunikation"

 

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A truly international representation

 

Daniel Perrin is elected member of the Editorial Advisory Board of InJAL, the International Journal of Applied Linguistics.
The International Journal of Applied Linguistics (InJAL) focusses on "working towards a truly international representation of work in applied linguistics, with equitable participation from different parts of the world" (Editorial 2007, 17/1, 1f.). This means on the one hand putting "particular emphasis on supporting authors and publishing papers from a wide variety of regions and cultures, thereby demonstrating that while the language of this journal is English (...), its concerns are by no means confined to what goes on in English-speaking communities", and on the other hand paying "particular attention in the reviewing process to the requirement that papers from diverse backgrounds make explicit how local issues in applied linguistics exemplify more global concerns". Since the issue 17.1, InJAL has published news from AILA: "InJAL will contribute to making the work of AILA better known to researchers, especially the opportunities this association creates for international networking and collaboration." (22.5.2007)

www.blackwellpublishing.com

 

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Durch die sibirische Wildnis zum Journalistenpreis

Marius Born, Dozent am Institut für Angewandte Medienwissenschaft IAM, gewinnt mit seiner Reportage "Das kälteste Dorf der Welt. 1000km durch die sibirische Wildnis“ den mit US $ 15'000 dotierten  Schweizerisch-Russischen Journalistenpreis. Die Preisverleihung findet am 17. Mai 2007 im Haus der Journalisten in Moskau statt. Zu diesem Anlass reist eine namhafte Delegation nach Moskau. (27.4.2007)