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News - Detailansicht

23.04.2012 10:00

Präzise untersuchen – und umfassend erklären: Methodenkombinationen in der Kommunikationswissenschaft

Methodenkombinationen stehen auf der Liste der Qualitätsempfehlungen für die empirische Forschung ganz oben. Sie sind methodologisch aber noch recht wenig reflektiert. Hier setzt der neue Band "Methodenkombinationen in der Kommunikationswissenschaft" an.

Im Band "Methodenkombinationen in der Kommunikationswissenschaft", herausgegeben von Wiebke Loosen und Armin Scholl im Verlag Herbert von Halem, beleuchten 34 Forschende "methodologische Herausforderungen und empirische Praxis" (Unterkapitel des Bandes).

Im Kapitel "Mehrmethodendesigns" diskutiert Daniel Perrin die Progressionsanalyse als ethnografisch-transdisziplinären Mehrmethodenansatz. Am Beispiel der Nachrichtenproduktion in einem zunehmend mehrsprachigen Umfeld führt der Beitrag ein in die Verbindung von Mikro- und Makroanalyse: Journalistische Textproduktionspraxis wird präzise untersucht und gesellschaftlich erklärt. Wechselwirkungen zwischen lokalem Handeln und globalen Strukturen werden deutlich. Der Forschungsansatz der Progressionsanalyse bedingt die systematische Zusammenarbeit von Linguistik, Kommunikationswissenschaft und Medienpraxis. Er entspricht also genau dem Profil des IAM und wird hier seit zwölf Jahren eingesetzt, mit Gewinn für Theorie und Praxis.

Perrin, Daniel (2012). Die Progressionsanalyse als ethnografisch-transdisziplinärer Mehrmethodenansatz. In Wiebke Loosen & Armin Scholl (Eds.), Methodenkombinationen in der Kommunikationswissenschaft. Methodologische Herausforderungen und empirische Praxis (pp. 308–331). Köln: Herbert von Halem.